Mittwoch, 08. Februar 2017

Schäuble zu Trump: Müssen Standpunkt klar vertreten

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) macht sich nach den ersten Amtswochen von US-Präsident Donald Trump „große Sorgen“ über die Entwicklung in den Vereinigten Staaten. „Man muss ja beunruhigt sein, wenn man liest, was da alles gesagt wird“, sagte Schäuble in der ARD-Sendung „Maischberger“, die am Mittwochabend gesendet werden sollte.

Wolfgang Schäuble
Wolfgang Schäuble - Foto: © APA/DPA

 Es helfe aber nichts. Es müsse vernünftig damit umgegangen werden, so Schäuble.

„Wir sollten unseren Standpunkt klar vertreten“, sagte Schäuble.

Eine enge Zusammenarbeit sei im Interesse Deutschlands, aber auch im Interesse der USA: „Wir sind in der Sache entspannt, aber zugleich auch fest in unserer Haltung.“

Man könne die USA nicht größer machen wollen, wie Trump es ankündige, und sich dabei gleichzeitig nicht an geltende Regeln halten, sagte Schäuble zu angedrohten Strafzöllen auf ausländische Importe in die USA.

Zur Not aber müsse Europa auch ohne die USA klarkommen: „Es liegt an uns selber.“

dpa

stol