Freitag, 02. Oktober 2015

Schießerei an US-Hochschule – Obama fordert strengere Waffengesetze

Nach den Todesschüssen an einem US-College in Oregon hat sich der sichtlich erschütterte Präsident Barack Obama erneut für strenge Waffengesetze ausgesprochen.

Nach einer erneuten Schießerei an einem US-College hat Barack Obama wieder für eine Verschärfung der Waffengesetze plädiert. - Archivbild
Nach einer erneuten Schießerei an einem US-College hat Barack Obama wieder für eine Verschärfung der Waffengesetze plädiert. - Archivbild - Foto: © LaPresse

„Wir sind das einzige fortschrittliche Land der Erde, das diese Massen-Schießereien alle paar Monate erlebt“, sagte Obama im Weißen Haus in Washington.

Sowohl die Berichterstattung in den Medien als auch die anschließende Debatte über tödliche Shootings sei zur Routine geworden. Obama erinnerte an besonders prominente Fälle in Columbine und Aurora (Colorado), Newtown (Connecticut) und Charleston (South Carolina).

Es könne nicht sein, dass die ein Recht auf Waffen garantierende US-Verfassung eine zumindest moderate Regelung über den Besitz tödlicher Schusswaffen verbiete, sagte Obama.

„Wir können etwas daran ändern, aber wir müssen unsere Gesetze ändern“, sagte Obama. Dafür brauche er jedoch die Unterstützung der Gesetzgeber in den einzelnen 50 Bundesstaaten und die des Kongresses. Die dort beide Parlamentskammern beherrschenden Republikaner hatten Obamas Anläufe, strengere Waffengesetze durchzusetzen, immer wieder blockiert.

apa/dpa/afp

stol