Gerade für den Sportmuffel ist immer „Morgen“ der beste Tag, um mit Sport anzufangen! Doch wie wäre es, wenn du es ab heute anders machst? Wenn du deine Vorsätze zu Taten werden lässt? Ich habe die häufigsten Sportmuffel-Ausreden gesammelt und widerlegt. Es liegt jetzt an dir, ob du bei der Ausrede bleibst oder etwas änderst. Bleib stark und lass den Schweinehund nicht gewinnen!<h3> 1. Das Wetter ist zu schlecht zum Joggen</h3>Im Grunde gibt es kein perfektes Laufwetter. Wetter ist Wetter. Laufen ist Laufen. Wenn es zu warm ist, gibt es den Schatten. Wenn es zu kalt ist, gibt es die richtige Kleidung. Für jedes Wetter gibt es die passende Antwort. Deine sollte diese sein: „Ich gebe nichts aufs Wetter – ich gehe laufen!“<h3> 2. Ich kann die Kinder nicht alleine lassen</h3>Vor allem Kleinkinder bieten viele Ausreden, sich vor dem Sport zu drücken. Dennoch müssen Mütter und Väter nicht auf Sport verzichten, denn gerade sie sollten sich Zeit für sich selbst nehmen. Die Kinder können einfach in die Aktivität einbezogen werden. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Kurse für Mütter mit Baby, die man auch super zu Hause durchführen kann. Auch das Toben auf dem Spielplatz, Schwimmen, Wandern, Klettern oder Eislaufen tut Klein und Groß gut. Motivierend sollte auch die Vorbildfunktion sein: Aktive Eltern geben ihr Lebensmotto an ihre Kinder weiter.<h3> 3. Ich hatte einen harten Tag und bin zu müde</h3>Das ist ein grundlegender Irrtum. Denn zum einen kommt die Energie zurück, sobald man anfängt, sich zu bewegen. Zum anderen – und das ist viel wichtiger – bekommen wir durch regelmäßigen Sport mehr Energie für die Arbeit. Wir verbessern unsere Ausdauer und unsere Kraft. Somit macht uns die Arbeit auch nicht mehr so sehr zu schaffen. Also müssen wir nur zu Beginn den Körper 2- oder 3-mal in der Woche in Bewegung bringen. Nach einigen Wochen hat man dann auch mehr Energie. <h3> 4. Ich habe keine Zeit fürs Training</h3>Keine Zeit zu haben, ist eine Frage der Priorität. Wir haben alle 24 Stunden am Tag. Egal, ob es die Familie ist, die 60 Stunden, die du pro Woche arbeitest oder die Tatsache, dass du hin und wieder etwas zu lange ausgehst: „Keine Zeit“ ist das Resultat aus „keine Priorität“. Ersetze deshalb „Ich habe keine Zeit“ durch „Es ist keine Priorität“. Diese kleine Änderung kann schon Wunder bewirken. Denn plötzlich bist du ehrlich zu dir selbst und übernimmst Verantwortung für dich und deine Zeit. Mach dich selbst zu einer Priorität! <h3> 5. Ich bewege mich einfach nicht gerne</h3>Wer das von sich sagt, ist auf dem besten Weg, „einzurosten“ und übergewichtig zu werden. Fordere dich heraus. Jede Bewegung ist besser als gar keine Bewegung, also setze dir kleine, überschaubare Ziele, die dich nicht überfordern. Selbst ein kleiner Spaziergang oder 10 Minuten Gymnastik sind ein Nutzen für die Gesundheit. Mit der Zeit werden sich Beweglichkeit und Ausdauer verbessern, die Freude an Bewegung kehrt zurück. Als Kinder haben wir alle gerne herumgetobt. Es liegt also in unserer Natur, dass wir uns gerne bewegen. Du musst nur wieder die Freude daran finden. <h3> 6. Sport ist langweilig</h3>Wer das sagt, sollte sich dringend einen Sport suchen, der nicht langweilig ist. Wer für 2 Stunden auf dem Laufband steht und die Wand anschaut, darf sich nicht wundern, wenn ihm langweilig wird. Probiere verschiedene Sportarten aus. Das Aufraffen ist am Anfang das Schwierigste. Wenn man dranbleibt, macht es meist Spaß, und man ist stolz, den Schweinehund überwunden zu haben. Dabei sollte man sich immer erinnern, warum man Sport treibt. Wer abnehmen, fitter werden oder einfach seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, muss auch etwas dafür tun. Erste sichtbare und spürbare Erfolge motivieren mit der Zeit zusätzlich.<BR /><BR />