Montag, 18. April 2016

Schönheitskur für das alte Gemäuer

Ist Ihre Wohnung zu dunkel und mit Möbeln vollgestellt? Sind die Wände vergilbt, die Balkonfarbeblättert ab und das ist Garagentor rostig? Dann wird es Zeit für eine Restaurierung.

Das eigene Zuhause ist heute weit mehr als nur vier Wände. Daheim – das ist die Ruheoase, das Anti-Stress-Refugium, das familiäre Nest. Umso wichtiger ist es, dass unsere Wohnung auf uns zugeschnitten ist – oder auf uns zugeschnitten wird. Wer eine Renovierung oder einen Umbau plant, sollte immer eine genaue Bestandsaufnahme machen, die alle persönlichen Erfordernisse berücksichtigt, die aber auch flexibel genug ist, für spätere Veränderungen. Alles fängt mit der Planung an. Denn eine gut durchdachte Planung und geeignete Berater und Architekten sind der halbe Weg, um das Ziel zu erreichen, ein gelungenes Bauvorhaben zu realisieren. 

Wann renovieren, wann sanieren?

Zu den typischen Renovierungsarbeiten, die in kürzeren Zeitabständen – ab fünf bis zehn Jahren – nötig sind, gehören das Tapezieren und Streichen der Innenräume, das Streichen der Fassade und Balkone oder das Abschleifen von Holzfußböden. Kleinere Reparaturen an der Elektroinstallation oder dem Heizungssystem sowie das Auswechseln einzelner Dachziegel fallen je nach Bedarf an. Trotz regelmäßiger Wartung werden nach einigen Jahrzehnten größere Sanierungsarbeiten fällig. Dazu gehören zum Beispiel eine gründliche Erneuerung der Fassade, der Austausch von Fenstern und Toren, eine Neueindeckung des Daches oder die Erneuerung der Hausinstallationen. Eine notwendige Sanierung bietet den besten Anlass für Modernisierungsmaßnahmen.

Investieren in mehr Lebensqualität

Ergreifen Sie die Gelegenheit: Statt im alten Badezimmer nur Fliesen, Badewanne und WC auszutauschen, könnte sich ein Umbau mit barrierefreier Dusche oder die Erweiterung zur Wellness-Oase mit Sauna lohnen. In der Küche müssen Geräte ausgetauscht werden? Vielleicht die Gelegenheit, gleich den Grundriss zu verändern und einen offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich zu schaffen. Andere Möglichkeiten, durch Modernisieren mehr Platz und Komfort zu bekommen, sind zum Beispiel ein Anbau, eine Aufstockung oder ein Dachausbau. Natürliche Werkstoffe wie Holz, Kork oder Stein sorgen dabei für ein einzigartiges Wohnflair und ein angenehmes Raumklima. 

Modernisierungsmaßnahmen für mehr Energieeffizienz

Wenn es an der Gebäudehülle größere Flächen zu renovieren gibt, dann sollten bestimmte energetische Standards eingehalten werden. Es liegt aber auch im Interesse der Hausbesitzer selbst, die Ausbesserung der Fassade oder des Daches mit einer Dämmung zu verbinden sowie ältere Fenster durch eine zeitgemäße Wärmeschutzverglasung und sichere Eingangs- und Garagentore, etwa Sektionaltore, Rolltore oder verzinkte Kipptore zu ersetzen. Ein altes Haus auf diese Weise zu modernisieren, macht es für Bewohner sicherer und man wird unabhängiger von steigenden Energiepreisen. 

Stilvoll Wohnen mit den neuesten Trends

Die aktuellen Trends vereinen moderne Einrichtung und traditionellen Stil. Nachdem die Trends der vergangenen Jahre vor allem von skandinavischen Möbeln und gedeckten Farben geprägt waren, weht ab 2016 ein neuer Wind. Denn schon jetzt verraten die diesjährigen Möbelmessen, welche Trends sich 2016 entwickeln werden. Und da scheint sich ein völliger Wechsel abzuzeichnen. Das Jahr 2016 steht ganz im Zeitalter der Offenheit  und Farbe. Es wird deutlich wärmer und natürlicher in den Wohntrends. Damit die Einrichtung nicht zu rustikal wirkt, ist das Design sehr zurückhaltend. Zur Betonung der Natürlichkeit besitzen angesagte Möbelstücke eine auffällige Maserung, sodass die Struktur des natürlichen Werkstoffs gut zur Geltung kommt. Eine wichtige Rolle spielt in der kommenden Saison die edle und hochwertige Verarbeitung der Holzböden, weshalb raue Oberflächen selten zu finden sind. Starke Farbtöne und grafische Muster der Textilmöbel   tragen zu einem charmanten Raumgefühl bei.  

stol