Mittwoch, 29. Juni 2016

Schottlands Regierungschefin „optimistisch“ für EU-Verbleib

Die Gespräche über einen EU-Verbleib Schottlands nach dem Brexit werden aus Sicht von Regierungschefin Nicola Sturgeon nicht einfach. „Ich unterschätze die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, nicht“, hat Sturgeon am Mittwoch in Brüssel gesagt.

Jean-Claude Juncker und Nicola Sturgeon demonstrieren Nähe. - Foto: APA; AFP
Jean-Claude Juncker und Nicola Sturgeon demonstrieren Nähe. - Foto: APA; AFP

Sie kam dort unter anderem mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) zusammen, um über die Folgen des britischen Brexit-Votums zu beraten.

„Ich bin nicht hier, um für die Unabhängigkeit (von Großbritannien) zu werben“, sagte Sturgeon. „Ich bin hier, um zu argumentieren, dass Schottland in der EU bleiben sollte.“ Sie kehre „optimistisch“ nach Edinburgh zurück.

Nachdem sich eine große Mehrheit der Schotten für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU ausgesprochen hatte, war von Sturgeon eine Trennung Schottlands von Großbritannien ins Gespräch gebracht worden, um in der EU bleiben zu können.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte dazu: „Schottland hat sich das Recht erworben, in Brüssel gehört zu werden.“

dpa

stol