Freitag, 20. Januar 2017

Schulz für enge Zusammenarbeit mit Trump

Der ehemalige EU-Parlamentspräsident und mögliche deutsche SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert eine enge Zusammenarbeit mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump.

Donald Trump
Donald Trump - Foto: © APA

Die deutschen und europäischen Außenpolitiker würden nun zügig auf Washington zugehen und besprechen, „wie wir auf der Grundlage unserer gemeinsamen Werte mehr Sicherheit, Stabilität und Wohlstand schaffen können“, sagte Schulz der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ (Freitag).

Europa und die USA seien politisch, ökonomisch und kulturell eng miteinander verflochten und durch ein dichtes Netz von Verträgen verbunden. Die westliche Wertegemeinschaft sieht der Sozialdemokrat durch Trump nicht bedroht.

Schulz gilt in der SPD als klarer Favorit für den frei werdenden Außenministerposten. Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier (SPD) soll Mitte Februar zum neuen Bundespräsidenten gewählt werden.

Steinmeier hatte Trump vor dessen Wahl als „Hassprediger“ bezeichnet. Schulz betont: „Der friedliche und geordnete Wechsel einer Regierung nach demokratischen Wahlen ist für uns eine Selbstverständlichkeit und eine der wichtigsten zivilisatorischen Errungenschaften.“

apa/dpa

stol