Neben dem Schutz vor ungebetenen Gästen sind sie gleichzeitig aber auch ein architektonisch-ästhetisches Element des Hauses. <h3>Komfortable Automatik</h3>Und wer es auch noch komfortabel haben möchte, denkt sofort an ein elektrisches Tor. Denn: Raus aus dem Auto, schnell das Garagentor öffnen, hineinmanövrieren und dann schnell das Tor wieder schließen – wer das bei Wind und Wetter machen muss, träumt von einer Fernbedienung. <BR /><BR />Aber auch in wettergeschützten Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern ist das Aussteigen und händische Öffnen alles andere als angenehm – noch dazu, wenn vielleicht gerade ein anderes Auto darauf wartet, vorbeizufahren. <BR /><BR />Beim automatisierten Tor fährt ein elektrischer Antrieb das Tor nach oben, meist mit gleichzeitig angehendem Licht. Langlebigkeit und Qualität sollten bei der Wahl eines neuen Garagentores auch in diesem Bereich berücksichtigt werden. <BR /><BR />Viele Hersteller bieten auch die „smarte“ Variante an: Dabei können die Garagentore über eine App am Smartphone gesteuert und kontrolliert werden. Auch eine Einbindung in ein komplettes Smart-Home-System ist möglich. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="867947_image" /></div> <h3> Unterschiedliche Varianten</h3>Es gibt unterschiedlich konzipierte Garagentore, die sich nicht nur optisch, sondern auch durch die Öffnungstechnik unterscheiden. Je nachdem, wie viel Platz zur Verfügung steht und welchen Zweck eine Garage erfüllt, sollte man sich sein Tor auswählen. <BR /><BR />Die Klassiker sind Schwing- oder Kipptore. Es ist die einfachste und wohl auch am meisten verbaute Variante, bei der das Tor in einer typischen Schwingbewegung nach oben klappt. Diese auch preisgünstige Mechanik hat sich über die Jahre bewährt – in der Basisform zum händischen Hochschieben, komfortabler mit elektrischem Antrieb. <BR /><BR />In ein Schwingtor lässt sich auf Wunsch auch eine sogenannte Schlupf-Tür, also eine Durchgangstür für Personen, integrieren. Diese ist praktisch, wenn die Garage auch als Lager- oder Abstellraum genutzt wird. Damit erspart man sich das unnötige Öffnen und Schließen des gesamten Tores, wenn man nur schnell ein Werkzeug holen oder mit dem Fahrrad weg möchte . <BR /><BR />Ein Nachteil des Schwingtores kann der Platzbedarf beim Öffnen und Schließen sein, etwa bei Garagen unmittelbar an Straßen oder Gehsteigen. Aber auch in engen Hofsituationen oder Garagen-Anlagen mit mehreren Boxen kann kostbare Manövrierfläche verloren gehen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="867950_image" /></div> <BR /><BR />Sektionaltore dagegen öffnen sich senkrecht nach oben und liegen platzsparend unter der Decke. Sie bestehen aus einzelnen Torgliedern, die mit Scharnieren verbunden sind und über Führungsschienen nach oben weggeschoben werden. Durch dieses Konstruktionsprinzip bieten Rolltore und Deckenlauftore maximalen Platz in und vor der Garage – ein entscheidender Vorteil bei kurzen Einfahrten und großen Automaßen wie bei Vans, Transportern oder Geländewagen. <BR /><BR />Wer in der Höhe entscheidende Zentimeter sparen muss, kann auch seitlich laufende Sektionaltore wählen. Die Form der Garagenöffnung spielt beim Einbau keine Rolle: Ob rechteckig, abgeschrägt, mit Segment oder Rundbogen – hier werden unzählige individuelle Lösungen angeboten.<BR />Moderne Tore sind außerdem mit allen erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, etwa mit Einklemmschutz, Absturzsicherung und selbsthemmenden Antrieb, der gewaltsames Aufschieben von Hand unmöglich macht.<h3>Individuelle Gestaltung</h3>Bleibt die Frage nach dem geeigneten Material. Bevorzugt werden Holz, Edelstahl und Aluminium angeboten. Aber auch Corten kann eine zum Gebäude passende Lösung sein. Denn moderne Garagentore lassen sich optisch an jeden Baustil anpassen – auf Wunsch auch in Kombination mit der Eingangstür sowie mit wärme- und schalldämmenden Eigenschaften.<BR />