Er macht sich aber Sorgen, dass die Schweiz als Standort für ausländische Firmen an Attraktivität verliert.Unternehmen brauchten stabile Rahmenbedingungen, sagte Schneider-Ammann in einem Interview, das die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Mittwochabend auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Nun sei eine Unsicherheit eingetreten, welche die Unternehmen vorsichtig werden lasse.„Wenn diese Einschätzung weiter um sich greift, könnte der Wirtschaftsmotor schwächer laufen. Dies hätte Auswirkungen auf die Arbeitsplätze, ohne dass ich jetzt Zahlen in den Raum stellen will“, sagte der liberale Politiker.Der Ball liege nun bei der Schweiz. Sie müsse Lösungsvorschläge präsentieren. „Gesucht wird jetzt ein möglichst offenes und flexibles System mit (Zuwanderungs-)Kontingenten, das auch die EU anerkennen kann.“ Er gehe davon aus, dass die EU dann bereit sei, darüber zu sprechen.„Der Souverän hat entschieden, jetzt sind pragmatische Lösungen gefragt. Ich bin überzeugt, wir werden sie finden“, sagte Schneider-Ammann.apa/sda