„Wir können das nicht widerspruchslos hinnehmen“, sagte auch der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montagsausgabe).Die EU-Kommission erklärte, sie bedaure den Ausgang der Volksabstimmung und werde „die Folgen dieser Initiative für die Gesamtbeziehungen analysieren“.Sie wies darauf hin, dass die sieben bilateralen Abkommen mit der Schweiz über Bereiche wie Freizügigkeit, Verkehr, Landwirtschaft, Forschung und öffentliche Ausschreibungen aus dem Jahr 1999 rechtlich miteinander verknüpft seien und nicht einzeln aufgekündigt werden könnten.Der Volksentscheid verletze das „Prinzip des freien Personenverkehrs“.Volksabstimmung: Schweiz soll Zuwanderung beschränkenDie Schweizer hatten sich am Sonntag in einer Volksabstimmung überraschend dafür ausgesprochen, die Zuwanderung aus der EU zu begrenzen.Mit 50,3 Prozent fiel die Zustimmung für die Initiative der national-konservativen Schweizer Volkspartei (SVP) „Gegen Masseneinwanderung“ denkbar knapp aus.Aus Enttäuschung über die Niederlage gingen in den Großstädten Zürich, Bern und Luzern am Abend Hunderte Menschen auf die Straßen, um weiterhin für eine offene Schweiz zu werben.apa/afp/dpa/sda