Ein Demonstrant wurde am Mittwoch von einem Schuss in den Kopf getroffen und kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, wie das Portal „El Nacional“ berichtete. Die Opposition machte Milizen der Sozialisten dafür verantwortlich.Die Polizei setzte Tränengas ein, um Demonstranten auseinanderzutreiben. Seit Anfang April kamen bei Protesten sechs Menschen ums Leben.Die Opposition fordert Neuwahlen und macht Präsident Nicolas Maduro für die schwere politische und ökonomische Krise des Landes mit den größten Ölreserven verantwortlich.Viele Zufahrtsstraßen nach Caracas und Metrostationen waren geschlossen, um eine Anreise zu der Oppositions-Demonstration zu erschweren. Bei einer Gegendemonstration marschierten Zehntausende Anhänger der Sozialisten.Maduro, Nachfolger des 2013 verstorbenen Hugo Chavez, war am Mittwoch exakt vier Jahre im Amt. Die Opposition nannte den Marsch am Mittwoch die „Mutter aller Demonstrationen“. Wegen der Krise und der zunehmenden Gewalt hatten zuletzt tausende Menschen das Land verlassen und flüchteten vor allem in das Nachbarland Brasilien.apa/dpa