Freitag, 24. Februar 2017

Sechs Länder verlieren wegen Schulden UNO-Stimmrecht

Dazu gehört der südamerikanische Krisenstaat Venezuela, der mit gut 24 Millionen US-Dollar (rund 22,7 Millionen Euro) am meisten zahlen muss, um seine Stimme wiederzuerlangen.

Sechs Länder verlieren wegen Schulden UNO-Stimmrecht.
Sechs Länder verlieren wegen Schulden UNO-Stimmrecht. - Foto: © shutterstock

Das geht aus Dokumenten hervor, die die UNO im Internet veröffentlichten.

Die übrigen fünf Länder, die bis zum Ende des 71. Sitzungsjahrs der Generalversammlung im Herbst nicht im UNO-Plenum abstimmen dürfen, sind demnach Kap Verde, Libyen, Papua-Neuguinea, der Sudan und Vanuatu.

UNO-Mitgliedsstaaten kann das Stimmrecht in der Generalversammlung entzogen werden, wenn sie bei der Organisation Schulden in Höhe von mindestens zwei Jahresbeiträgen haben, wie der neue UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in einem Brief vom 25. Jänner erklärt hatte. Die Beiträge werden für jedes Land einzeln berechnet.

apa/dpa

stol