Freitag, 13. März 2020

Sein oder Niesein

Als sich der Brixner June Niesein ans Songwriting für seine neue Single „Apocalypse“ setzte, war Corona noch kein Thema. Und doch passt sie irgendwie perfekt in den aktuellen Kontext. Sein Appell: „Mehr Solidarität, weniger Rücksichtslosigkeit.“

June Niesein machte sich als Frontmann der Alternative-Rock-Band London Elephants einen Namen.
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June Niesein machte sich als Frontmann der Alternative-Rock-Band London Elephants einen Namen. - Foto: © June
June Niesein hat sich als Frontmann der Alternative-Rock-Band London Elephants einen Namen gemacht. Im Juni erscheint sein erstes Solo-Album, als Vorbote davon veröffentlicht er schon heute den titelgebenden Song „Apocalypse“.



Der Hintergrund: „Ich finde, dass das Böse im Menschen immer mehr zum Guten gemacht wird. Als Gesellschaft gehen wir viel zu rücksichtslos und ausbeuterisch mit den Ressourcen und der Natur um. Das kann so nicht weitergehen, sonst fahren wir die Welt an die Wand“, so Niesein. „Werte wie Solidarität und Respekt müssen wieder in den Vordergrund rücken.

„Apocalypse“ sei jedoch keineswegs ein Song, der nur anklagt, sondern auch Mut macht, und zwar all jenen, die den Lauf der Dinge ändern wollen.

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Ein ganzseitiges Interview mit June Niesein gibt's im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und eine aktuelle Single und das Radio-Interview auf „Südtirol 1“ ab 16 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)!


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