Der russische Präsident Wladimir Putin drohte der ukrainischen Regierung unterdessen mit Konsequenzen.Sollte sie ihre sogenannte aktive Phase begonnen und Soldaten gegen die Bevölkerung eingesetzt haben, wäre dies nicht angemessen, sagte Putin am Donnerstag in St. Petersburg vor Journalisten. „Dies wäre schlicht eine Strafaktion, und sie wird natürlich Folgen haben für diejenigen, die die Entscheidung gefällt haben.“ Das betreffe auch die Beziehungen zwischen beiden Staaten.Das Innenministerium in Kiew hatte zuvor erklärt, Sicherheitskräfte hätten bis zu fünf Militante in der von Separatisten kontrollierten Stadt Slawjansk im Osten getötet. Während des vom Ministerium so bezeichneten Anti-Terroreinsatzes, der von Soldaten unterstützt worden sei, seien drei Kontrollposten geräumt worden. Dabei seien „bis zu fünf Terroristen“ ausgeschaltet worden.Zuvor hatten auch Vertreter der moskautreuen „Volksmiliz“ von Gefechten berichtet. An weiteren Zugängen zu der Stadt im Norden des Gebiets Donezk gebe es ebenfalls Schusswechsel, sagte der selbst ernannte Milizchef Miroslaw Rudenko. Moskauer Staatsmedien zufolge stehen ukrainische Truppen wenige Kilometer vom Zentrum von Slawjansk entfernt, das von prorussischen Kräften kontrolliert wird. Hubschrauber seien in der Luft, Rauch stehe über der Stadt, hieß es.apa/dpa/reuters