Es solle die gesamte Krisenregion erobert werden – gegebenenfalls auch über die Gebietsgrenze von Donezk hinaus, sagte Separatistenführer Alexander Sachartschenko am Freitag örtlichen Medien zufolge in der Großstadt Donezk.„Falls ich eine Gefährdung für die Donezker Erde von irgendeiner Siedlung sehe, werde ich diese Gefahr auch dort beseitigen“, drohte er. Bewaffnete Kräfte der selbstproklamierten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk (Luhansk) würden derzeit auf mehrere Orte in der Unruheregion Donbass vorstoßen.Der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates in Kiew, Alexander Turtschinow, sprach hingegen von „regulären Einheiten der russischen Streitkräfte“, die eine Offensive gestartet hätten. Die „russischen Terrorgruppen“ griffen praktisch entlang der ganzen Frontlinie an, „nahe bei Donezk und im Süden“. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Lage aber unter Kontrolle und würden zum Gegenangriff ausholen.Rebellenführer Sachartschenko sagte zudem, dass es vorerst keine Angebote einer Feuerpause vonseiten der Aufständischen an die Zentralregierung in Kiew mehr geben wird. Mit der prowestlichen Regierung in Kiew würden die Aufständischen lediglich Gespräche über einen Gefangenenaustausch führen.apa/dpa/reuters/afp