Dabei sorgte der Starkomiker mit scharfen Attacken gegen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und gegen den Spitzenkandidaten der europäischen Sozialdemokraten, Martin Schulz, für Aufruhr.Grillo attackierte Schulz, der ihm stalinistische Methoden bei der Führung seiner oppositionellen Bewegung vorgeworfen hatte. „Man muss sich bei Stalin bedanken, der den Krieg gegen die Nazis gewonnen hat. Hätte Stalin nicht gewonnen, würde Schulz im Parlament mit einem Hakenkreuz auf der Stirne sitzen. Schulz beleidigt zehn Millionen Italiener, die uns gewählt haben“, kritisierte Grillo.Mit sexistischen Beleidigungen gegen Merkel und mit Attacken gegen Deutschland sparte Grillo nicht. „Man vergleicht mich mit Hitler. Doch ich bin nicht Hitler, ich bin schon über Hitler. Gäbe es die "5 stelle"-Bewegung nicht, würde es die Nazis geben. Unser Populismus ist der höchste Ausdruck der Politik“, sagte er.Gnadenlos attackierte der Berufskomiker mit dem wirren weißen Lockenkopf etablierte Gruppierungen sowie Premier Matteo Renzi, den er als zu verachtendes Produkt des alten Parteiensystems anprangert. Laut Meinungsumfragen kann die auf Basisdemokratie per Internet ausgerichtete Gruppierung Grillos bei der Europawahl auf ein Rekordhoch von 28 Prozent der Stimmen hoffen.apa