Freitag, 03. Juni 2016

Sexten als Bergdestination stärken

Sexten – Bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe Sexten des Hoteliers- und Gastwirtverbandes (HGV) im Hotel „Rainer“ in Moos berichtete Ortsobfrau Judith Rainer von der regen Sitzungstätigkeit des Ausschusses im vergangenen Jahr sowie von den Veranstaltungen und Seminaren mit Beteiligung der Gastwirte.

Die drei Zinnen.
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Die drei Zinnen. - Foto: © STOL

In diesem Zusammenhang nannte sie den Skitag, die Spargelwanderung im Frühjahr und den Besuch der Expo in Mailand. Rainer bedankte sich beim Tourismusverein für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass es ein gemeinsames Ziel sein müsse, Sexten als Bergdestination zu stärken und wieder vermehrt in den Fokus der Wahrnehmung zu rücken.

Es braucht dazu wiederkehrende Veranstaltungen zu den Themen „Berg – Kunst & Kultur – Wissenschaft – Sport“, unterstrich die Ortsobfrau. Zudem betonte sie, dass die Zusammenarbeit mit den örtlichen Bauern sowie mit der gesamten lokalen Wirtschaft verstärkt werden müsse. Gemeinsam mit dem Tourismusverein und der Gemeinde wird ein neuer Anlauf genommen, um den verloren gegangenen Kontakt zur Partnergemeinde Zermatt im Wallis (Schweiz) wieder aufzunehmen und die Zusammenarbeit neu aufleben zu lassen.

Bürgermeister Fritz Egarter berichtete von den bevorstehenden Arbeiten und der Übergabe der Ausführungsarbeiten der Breitbanderschließung an das Heizwerk, weshalb der schon lange fällige Anschluss der Betriebe an das schnelle Internet bald näher rücke.

Thomas Aichner, Direktor der Marketing Gesellschaft Meran und Präsident der neugegründeten IDM, stellte die Ziele der neuen Gesellschaft vor. Zum Thema Neuorganisation der Tourismusorganisationen unterstrich er, dass das Prinzip der neuen RME vorsehe, die lokalen Tourismusvereine zu stärken.

Günter Töchterle, Marketingverantwortlicher der Sextner Dolomiten AG, präsentierte die zukünftige Marketingstrategie der Liftgesellschaft. Für die im Herbst anlaufende Kommunikationskampagne wurde schließlich beschlossen, die Bezeichnung des Verbandes „Hochpustertal“ in „Dolomitenregion Drei Zinnen“ umzubenennen.

Verbandssekretär Walter Gasser informierte über die Chancen eines funktionierenden Flughafens in Bozen und die positiven Auswirkungen auf den Tourismus. Durch einen Flughafen wäre Südtirol für eine neue Gästeschicht erreichbarer, erklärte er abschließend. HGV-Bezirksobmann Thomas Walch pflichtete dem bei und unterstrich, dass der Flughafen in Bozen nicht nur für den Tourismus von Vorteil sei, sondern für die gesamte Wirtschaft. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste sei rückläufig, weshalb es notwendig sei, auch weiterhin attraktiv und erfolgreich zu sein.

HGV, Bozen

stol