Sonntag, 21. Januar 2018

Sicherheitsaspekte bei der Pistenpräparierung

Dass eine Skipiste gut präpariert sein muss um Spaß zu machen aber auch um Unfälle zu vermeiden, ist selbstredend. Aber es gibt Unterschiede in der Pistenpräparierung. Andreas Muigg, Produktmanager beim Pistenfahrzeughersteller PRINOTH spricht über wichtige Aspekte bei der Präparierung.

Der Slogan der PRINOTH AG ist „Die perfekte Piste“. Wann ist in Ihren Augen eine Piste perfekt?

Die perfekte Piste ist in erster Linie eine, die lange hält und den Skifahren über den Skitag hinweg viel Freude bereitet. Selbstverständlich soll sie homogensein sowie frei von Hindernissen, wie Eisbrocken oder Unterbrechungen (Löcher, Gras) die die Sicherheit der Skifahrer beeinträchtigen können. Die Pistenfahrzeuge von PRINOTH nutzen innovative Technologien und einen ressourcenschonenden Einsatz der Pistenfahrzeuge, um eine effiziente Pistenpräparierung zu garantieren und das optimale Ergebnis zu erzielen.

Bedarf es für die Pistenpräparierung eine besondere Ausbildung?

Nein, jeder Erwachsene im Besitz eines Führerscheins, darf ein Pistenfahrzeug fahren. Allerdings bracht es schon eine gewisse Erfahrung, um in komplexen Schneeverhältnissen eine qualitativ hochwertige Piste zu hinterlassen. Auch die Technik entwickelt sich stetig weiter und deshalb sind besondere Schulungen sinnvoll. PRINOTH bietet Fahrertrainings an, in denen Pistenfahrzeugfahrer lernen, wie sie das volle Potenzial der Maschinen ausnutzen und für die perfekte Piste – und somit auch für 100%ige Sicherheit für die Sportler sorgen können.

Das PRINOTH Schulungsteam verfügt über ein breites Wissensspektrum und bringt über 50 Jahre Erfahrung auf allen Fahrzeugtypen mit. Die Trainings werden individuell auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten der Skigebiete abgestimmt.

Pisten werden ja schon seit über 50 Jahren von Fahrzeugen präpariert – ist die Technik nicht irgendwann „vollständig“? Die Entwicklung abgeschlossen?

Das kann man so nicht sagen – es gibt zwar die Grundlagen, die sich über die Jahre bewährt haben: die Fräse, das Räumschild. Aber natürlich unterliegt die gesamte Technik am Fahrzeug einem beständigen Weiterentwicklungsprozess, der darauf ausgelegt ist, Wintersportlern eine noch gleichmäßigere, ebenflächige und lange haltbare Piste zu garantieren. PRINOTH ist auf diesem Gebiet stolzer Technologieführer: Mit der einzigartigen patentierten Parallelverschiebung der Fräse steigert sich die Effizienz in der Präparierung enorm. Die POWER Fräse zeichnet sich zudem durch ein hohes Drehmoment der Hydraulik-Antriebsmotoren aus. Die Schneedecke wird dank PRINOTH Technologie ideal aufbereitet und bietet dauerhaften, unbeschwerten Pistenspaß.

Beschränkt sich die Produktentwicklung der Pistengeräte einzig auf die Verbesserung der Anbaugeräte und Motoren?

Nein, bei PRINOTH haben wir immer das Gesamtbild im Blick: welche Ansprüche für welches Skigebiet, für welche Sportart, was brauchen die Fahrer, die Sportler, die Skigebietsbetreiber… Wo können wir als Fahrzeughersteller ansetzen, um unseren Kunden den (Arbeits-)Alltag zu erleichtern und eben auch sicherer zu machen.

Die PRINOTH Trainings, die ich erwähnt habe, sind eine dieser Optionen. Aber auch die Digitalisierung macht vor Skigebieten nicht Halt: zusammen mit Leica Geosystems haben wir das intelligente 3D Schneehöhenmess-System im Angebot, das die exakte Schneehöhe auf einem Monitor im Fahrzeug visualisiert. Die Pistenfahrzeuge – und die Ressource Schnee – können dann viel effizienter und effektiver eingesetzt werden. Das bedeutet für das Skigebiet nicht nur eine Reduzierung der Kosten, sondern auch die Gewährleistung einer lange befahrbaren, einwandfreien – einfach perfekten Piste. 

stol