Montag, 01. Mai 2017

Sicherheitskräfte kämpfen in Tunesien mit Extremisten

Bei Kämpfen mit Sicherheitskräften sind in der zentraltunesischen Stadt Sidi Bouzid 2 mutmaßliche Extremisten getötet worden.

Sicherheitskräfte in Tunesien (Archivbild)
Sicherheitskräfte in Tunesien (Archivbild) - Foto: © APA/AFP

Der staatlichen Agentur Tap zufolge kam es am Sonntag zu den Gefechten, als die Einsatzkräfte in einen mutmaßlichen Unterschlupf von radikalen Islamisten eindrangen.

Der tunesische Premierminister Youssef Chahed bezeichnete die Getöteten als „hochgefährliche Terroristen“, die Anschläge während des heiligen Fastenmonats Ramadan geplant hätten. Der Ramadan beginnt dieses Jahr Ende Mai.

Örtliche Medien hatten zunächst nicht von Toten, sondern zwei Festgenommenen berichtet. Tunesier stellen eines der größten Kontingente ausländischer Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Dschihadisten greifen immer wieder Ziele in der jungen nordafrikanischen Demokratie an.

dpa

stol