Montag, 03. Juni 2019

Sind wir allein im Universum?

Gibt es auf einem der fast 4.000 bekannten Planeten günstige Lebensbedingungen? Antworten darauf gibt der Astrophysiker, Universitätsprofessor und Fernsehmoderator Harald Lesch am kommenden Freitag in Bozen. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung notwendig.

Andromeda Galaxie M31. - Foto: Dieter Seiwald
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Andromeda Galaxie M31. - Foto: Dieter Seiwald

Gibt es „da draußen“ noch jemanden? Existiert Leben, ähnlich wie unseres oder nicht, an einer anderen Stelle in unserem Sonnensystem? Oder in unserer Galaxie? Seit Jahrtausenden richten die Menschen ihre Augen in den Sternenhimmel und stellen sich diese Fragen. Bis 1992, als der erste Planet außerhalb des Sonnensystems entdeckt wurde, war ungewiss, ob es überhaupt andere Planeten gab. Heute aber kennen wir knapp 4.000 Planeten, die um andere, weit entfernte Sterne kreisen. Gibt es einen, auf dem die Bedingungen günstig sind, sodass darauf Leben existieren kann?

Das Naturmuseum Südtirol und der Verein der Amateurastronomen Max Valier laden am kommenden Freitag, 7. Juni um 18 Uhr zu einem extraterrestrischen Vortragsabend in das Auditorium der EURAC in Bozen ein. Harald Lesch, bekannt aus der Fernsehreihe alpha-Centauri, blickt mit den Augen eines Astrophysikers und einem Augenzwinkern auf diese fundamentale Frage.

Harald Lesch ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher. Er ist Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. Bekannt ist Lesch vor allem durch seine Fernsehauftritte, zunächst als Moderator der von 1998 bis 2007 ausgestrahlten Sendereihe alpha-Centauri. Als Wissenschaftsvermittler erhielt er viele Preise, zuletzt den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bestes Infotainment“ und den Cicero-Rednerpreis.

Eine Reservierung unter der Nummer 0471 412964 (Di - Fr, 10 - 18 Uhr) ist erforderlich, Eintritt frei.

stol

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