Donnerstag, 05. Juli 2018

Sinti pilgern nach Maria Weißenstein – Treffen mit Bischof

Vom 7. bis zum 9. Juli pilgern die Südtiroler Sinti-Familien wieder nach Maria Weißenstein. Heuer wird auch Bischof Ivo Muser mit den Sinti beten.

Drei Tage, von Samstag, 7. Juli, bis Montag, 9. Juli, steht Maria Weißenstein ganz im Zeichen der Sinti und deren tiefer Marienverehrung. - Foto: Diözese Bozen-Brixen
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Drei Tage, von Samstag, 7. Juli, bis Montag, 9. Juli, steht Maria Weißenstein ganz im Zeichen der Sinti und deren tiefer Marienverehrung. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

Drei Tage, von Samstag, 7. Juli, bis Montag, 9. Juli, steht Maria Weißenstein ganz im Zeichen der Sinti und deren tiefer Marienverehrung.

Der Bozner Priester Don Bruno Carli, langjähriger Nomadenseelsorger der Diözese, wird die Sinti-Gemeinschaft in Weißenstein im Gebet begleiten. Auch Bischof Ivo Muser wird mit den Sinti beten, und zwar am Samstagnachmittag, um 17 Uhr.

Am Sonntag, 8. Juli, wird die italienische Messe um 17 Uhr von der Sinti-Gemeinschaft mit Liedern und Musik (Violine, Gitarre) mitgestaltet.

Segnung der Wohnwägen

Der Vormittag des 9. Juli steht hingegen ganz im Zeichen der Prozession der Sinti-Pilger mit ihren Fahnen und der Madonna-Statue. Im Anschluss daran werden auch die Wohnwägen der Sinti-Familien gesegnet.

Zwei Selige

Aus den Reihen der Sinti und Roma stammen zwei Selige: Ceferino Giménez Malla, genannt "El Pelé" (1861-1936), gilt als "Rosenkranz-Märtyrer" und wurde 1997 in Rom seliggesprochen, sowie die junge Mutter Emilia Fernandez Rodriguez (1914-1939), seliggesprochen im März 2017, die im Gefängnis den Rosenkranz beten lernte. Als unschuldige Gefangene brachte sie eine Tochter zur Welt brachte und starb hinter den Gefängnismauern an den Folgen der Geburt.

stol

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