Montag, 28. Oktober 2019

Smarte Toilette analysiert menschliche Exkremente

Das chinesische Start-up Geometry Healthtech will den Markt hochtechnologisierter Toilettensysteme mit einer Künstliche Intelligenz-Lösung revolutionieren. Dies berichtet Pressetext.at am Montag.

Laut Geometry Healthtech sollen die Sensoren  in der Toilette nicht nur belastbare Aussagen zur Herzgesundheit, sondern auch Hinweise auf Krebs oder auch Diabetes geben können.
Laut Geometry Healthtech sollen die Sensoren in der Toilette nicht nur belastbare Aussagen zur Herzgesundheit, sondern auch Hinweise auf Krebs oder auch Diabetes geben können. - Foto: © shutterstock

Wie „Nikkei“ berichtet, handelt es sich bei der aktuellen Entwicklung um eine Toilette, die in Echtzeit menschliche Exkremente auf ihre Zusammensetzung hin analysiert und die Daten via App direkt auf das Smartphone des Users überträgt. Laut dem Pekinger Unternehmen ist ein Verkaufsstart noch in diesem Jahr geplant.

In die smarte Toilette wurden spezielle Sensoren integriert, die Kot und Urin untersuchen können. Auf Basis der Auswertung der Zusammensetzung der menschlichen Hinterlassenschaften werden dem Nutzer relevante Ergebnisse in Bezug auf den eigenen Gesundheitszustand übermittelt. Laut Geometry Healthtech sollen die Sensoren nicht nur belastbare Aussagen zur Herzgesundheit, sondern auch Hinweise auf Krebs oder auch Diabetes geben können.

„Die smarte Toilette lässt sich zuhause nutzen. Sie ist sehr leicht anzuwenden“, schwärmt Geometry-Healthtech-Gründer und -CEO Chen Liangcheng über sein vollautomatisiertes Hightech-Klo. Die Technologie greife nicht wie die meisten anderen Wearables in das Leben der User ein und verändere deren Lebensgewohnheiten. Völlig neu ist die Idee jedoch nicht.


Neben Geometry Healthtech schickt sich auch der US-Hersteller Kohler http://us.kohler.com an, das Bad der Zukunft digital zu gestalten. Im Rahmen der Consumer-Messe CES hat das Unternehmen das Konzept eines smarten Badezimmers mit Alexa-Sprachsteuerung vorgestellt, die in den Spiegel integriert ist. Und auch Google-Mutter Alphabet hat bereits 2015 ein Badezimmer-Patent für eine Ultraschall-Badewanne sowie eine Klobrille mit Sensoren eingereicht, die den Blutdruck misst und vor Verkalkung der Blutgefäße warnt.

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