Das ehrenamtliche Engagement besteht hier schon seit vielen Jahren. Die Ehrenamtlichen besuchen regelmäßig einen oder zwei bestimmte Bewohner und unterhalten sich mit ihnen. Andere spielen mit ihnen, lesen ihnen Geschichten vor, bringen Zeit für Gespräche oder kleinere Ausflüge mit, bereiten für sie Gottesdienste vor oder bieten ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für kleinere oder größere Basteleien.Damit bringen die Ehrenamtlichen Freude in den Alltag des Heimes, erhalten die bestehenden Verbindungen zum Dorf oder zur Pfarrei oder knüpfen neue soziale Kontakte.Alle Ehrenamtlichen kommen aus dem Gadertal, nur Konrad Zingerle nicht (auf dem Foto Zweiter von rechts, stehend): Er fährt eigens drei Mal die Woche für mehrere Stunden von Toblach hierher. Die Bewohner kennen ihn mittlerweile gut.„Ich bin gerne hier“, sagt Zingerle. „Außerdem ist mein Ehrenamt auch gut fürs Ladinischlernen, eine Sprache, die mich immer schon interessiert hat. Das Wichtigste ist aber, dass ich Spaß an dieser Tätigkeit habe und dass sich diese Freude auf die Bewohner überträgt.“ Belohnt wird man mit dankbaren Blicken, einem Lächeln oder mit Sätzen wie: „Schön, dass du da bist.“Michaela Taibon, die Direktorin des Altenheimes Ojöp Frëinademetz, bedankte sich anlässlich des „Tages des Ehrenamts“ bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihren unentbehrlichen Einsatz. „Wir wissen, was ihr leistet, und möchten mit diesem besonderen Tag einfach nur ‚Danke‘ sagen.“ Giovanni Mischì