Die Geschichte von Baldini beim Bozner Silvesterlauf beginnt 1994. „Ich war damals 23 Jahre alt, als ich mich in Bozen erstmals mit der Weltelite messen durfte. Und bis 2008 war ich mindestens zehn Mal am Start, also praktisch jedes Jahr“, erinnert sich Baldini. „Für mich war der BOclassic immer ein Fixpunkt der mir aus verschiedenen Gründen viel bedeutet hat.“ Höhepunkt Baldinis in Bozen war das Rennen 2004, als der Azzurro als Olympiasieger nach Bozen kam. Doch wie fast alle Olympiasieger vor und nach ihm, konnte er den BOclassic nie gewinnen. „Ich hatte das Rennen unter dem tosenden Beifall tausender Zuschauer fast schon gewonnen, doch wie so oft war Sergej Lebid im Finish nicht zu schlagen. Meine Zeit um 28:20 war ausgesprochen gut für Bozen, doch Lebid war einfach unbezwingbar“, erzählt Baldini.Am liebsten erinnert sich der heutige Technische Direktor der Jugend-Nationalmannschaft an die Auflage 1998. „Ich kam als Marathon-Europameister nach Bozen. Es war bitterkalt und in einem erstklassigen Teilnehmerfeld lief ich eine Zeit um 28:40. Es war das erste Mal, dass ich die Unterstützung des Publikums gespürt habe. Von dem Tag an wurde ich immer sehr herzlich empfangen. Von da an habe ich mich in Bozen richtig zu Hause gefühlt.“Und wie reiht Baldini den BOclassic heute ein? „Der Bozner Silvesterlauf sucht international seinesgleichen. In die Siegerliste konnten sich nur internationale Stars eintragen. Was die Kontinuität betrifft, gibt es in Italien keinen anderen Straßenlauf, bei dem so viele klingende Namen aufs Podium gelaufen sind.Ganz toll findet Baldini auch den Ladurner Volkslauf: „Dass Hobbyläufer auf demselben Kurs wie die Profis laufen dürfen und damit einen direkten Vergleich haben, ist nicht alltäglich. Und außerdem können die Amateure im Anschluss an ihren Einsatz die Eliteläufe genießen.“ Die BOclassic, ein internationaler Silvesterlauf, bei dem Spektakel garantiert ist.Infos und Anmeldungen: www.boclassic.it