Freitag, 25. September 2015

Stellen: Kombi verspricht Erfolg

Print-Stellenanzeigen immer noch Nummer eins, Online-Jobbörsen auf Vormarsch – Auch eigene Webkanäle nutzen

Nummer eins ist immer noch die klassische Zeitungsanzeige, doch auch bei der Suche nach Jobs oder Personal ist das Internet auf dem Vormarsch. Studien zeigen, dass sich mittlerweile mehr als die Hälfte der Jobsuchenden der Jobbörsen im Internet bedienen. Und damit wird das Instrument auch für Unternehmen auf Personalsuche interessant.

Der Vormarsch des Internets ist ein gesellschaftlicher Megatrend, was heißt: kaum ein Bereich des täglichen Lebens bleibt ausgeklammert. Das gilt natürlich vor allem für Pionierbereiche wie die Wirtschaft, die die Vorteile des neuen Mediums am effizientesten zu nutzen imstande ist. Kein Wunder also, dass auch das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt sich immer stärker ins Internet verlagert und Online-Jobbörsen großen Zulauf haben.

Die Stellenanzeige im Web wird demnach immer mehr zu einer wirkungsvollen Alternative zur Print-Anzeige. Nachdem letztere aber nach wie vor eindeutiger Marktführer ist, eignet sich die Online-Anzeige besser noch als Komplementärangebot. Heißt im Klartext: Die größte Reichweite und damit auch die größte Aussicht auf Erfolg wird dann erzielt, wenn eine Stellenanzeige in der Zeitung genauso erscheint, wie im Web.

Der „Dolomiten Markt“ (als Dolomiten-Beilage und online unter www.dolomitenmarkt.it) etwa bietet die Möglichkeit solcher Kombiangebote, um die Personal-Anzeigen möglichst breit zu streuen. Mit Erfolg: Wöchentlich erscheinen in der Rubrik „Stellen“ mehr als 400 Anzeigen, die sich an Südtiroler richten und zu einem Großteil Jobs im Land betreffen. Damit wird die lokale Print-Online-Kombination zum effizientesten Suchinstrument vor allem für kleine und mittelständische Südtiroler Betriebe. Für sie würde eine Anzeige in einem überregionalen Medium (egal ob Print- oder Online-Jobbörse) nicht nur weit höhere Kosten verursachen, sondern auch einen immensen Streuverlust bringen.

Nicht unbeackert lassen sollten Unternehmen auf Personalsuche auch die eigenen Web-Instrumente. Auf der eigenen Homepage bzw. den eigenen Social-Media-Kanälen eines Unternehmens kostet die Stellenanzeige nichts. Sie bietet neben den Kosten zudem einen zweiten großen Vorteil: man erreicht nicht nur aktiv Jobsuchende, sondern auch passive Kandidaten, die auf der Unternehmens-Homepage vielleicht auch nur die Produkte einsehen wollten. Allerdings hat die Anzeige auf der eigenen Homepage auch einen großen Nachteil in Gestalt der mangelnden Reichweite. Sie sollte demnach ebenfalls nur als Komplementär-Instrument gesehen werden, als Ergänzung also zur klassischen Print-Anzeige und der modernen Online-Jobbörse.

stol