Freitag, 30. Juni 2017

STF: "Ladiner nicht vergessen"

Die Süd-Tiroler Freiheit spricht sich für die Wiedervereinigung Ladiniens aus. Die Bewegung erinnert daran, dass vor mittlerweile fast zehn Jahren die Bevölkerung von Souramont in einem Referendum zu knapp 80 Prozent für die Wiederangliederung an Südtirol stimmte. „Die Ladiner sind die älteste, aber mittlerweile kleinste Volksgruppe in Tirol!“

Tafel am Sellajoch
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Tafel am Sellajoch

Die Süd-Tiroler Freiheit spricht sich für die Wiedervereinigung Ladiniens aus. Die Bewegung erinnert daran, dass vor mittlerweile fast zehn Jahren die Bevölkerung von Souramont in einem Referendum zu knapp 80 Prozent für die Wiederangliederung an Südtirol stimmte.

„Es ist sehr bedauerlich, dass das Ergebnis des Referendums einfach in einer Schublade gelandet ist, weil die Ladiner der ehemaligen Tiroler Bezirkshauptmannschaft Hayden / Anpezo immer wieder vergessen werden!“, schreiben die Hauptausschussmitglieder Cristian Kollmann und Helene Irsara, die auch ladinische Bezirkssprecherin ist. Ein geeintes Ladinien sei längst überfällig. Doch von diesem Vorhaben, geschweige denn von einer eigenen ladinischen Provinz, wolle die offizielle Politik immer noch nichts wissen, ebenso wenig von einer ladinischen Einheitssprache. Dies sei zuletzt am Autonomiekonvent und am Ladinergesetz wieder sehr deutlich geworden.

„Die Ladiner sind die älteste, aber mittlerweile kleinste Volksgruppe in Tirol!“, halten Kollmann und Irsara fest. Sollten nicht endlich umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen werden, drohe die totale Assimilierung, besonders der Ladiner von Souramont.

Süd-Tiroler Freiheit

Cristian Kollmann

Süd-Tiroler Freiheit, Bozen

stol