Montag, 22. Mai 2017

Stolz und Optimismus im Weißen Haus

Das Weiße Haus gibt sich zum Ende der ersten Auslandsstation von US-Präsident Donald Trump stolz und optimistisch: „Wir haben schon jetzt sehr viel von dem erreicht, was wir erreichen wollten“, hieß es aus hochrangigen Beraterkreisen Trumps am Sonntagabend.

Das Weiße Haus ist zufrieden mit Donald Trumps erstem Besuch in Riad.
Das Weiße Haus ist zufrieden mit Donald Trumps erstem Besuch in Riad. - Foto: © shutterstock

„Wir können nach den Vereinbarungen von Riad alle stolz sein.“ Trump habe eines klargemacht: „Was “Amerika zuerst„ wirklich bedeutet“, hieß es weiter.

Der Slogan aus der Antrittsrede des Präsidenten, der viele vor den Kopf stieß, bedeute vielmehr, mit dem Blick auf amerikanische Interessen nun mit anderen Partnern auf der Welt zusammenzuarbeiten. „Dabei werden wir traditionelle und nicht-traditionelle Wege gehen.“

Weiter hieß es, man stehe nach der Station Saudi-Arabien erst am Anfang einer Partnerschaft, die auf völlig neuen Grundlagen basiere.

„Viele unserer Gesprächspartner hier in Saudi-Arabien haben uns und dem Präsidenten gesagt, dass sie sich an ein solches Ausmaß an Vertrauen gar nicht erinnern können. Dieses ist ein nie da gewesener Moment der Partnerschaft.“

Trump habe sich in seiner Rede zum Islam mitnichten so „weich“ gezeigt, wie das in vielen Berichten nun dargestellt werde, sagte der Berater weiter. Trump sei in seiner Ansprache sehr deutlich gewesen und habe amerikanische Interessen immer im Blick.

Trump hatte sich dafür ausgesprochen, dass die arabischen Staaten in ihrer Region selber für Ordnung sorgen mögen. Es wurde ein milliardenschwerer Waffendeal abgeschlossen. Eine harsche und grundsätzliche Kritik am Islam wie noch im Wahlkampf übte Trump in Riad nicht.

apa/dpa

stol