Montag, 28. September 2015

Straßenbau im Gadertal begutachtet

Drei Straßenbaustellen im Gadertal haben die Landesräte Christian Tommasini und Florian Mussner kürzlich mit den zuständigen Bürgermeistern und Technikern begutachtet. 8,5 Millionen Euro werden investiert.

Politiker und Techniker beim Lokalaugenschein.
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Politiker und Techniker beim Lokalaugenschein.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Enneberg Albert Palfrader haben sich die Landesräte Tommasini und Mussner ein Bild von den Anpassungsarbeiten auf einem 2,7 Kilometer langen Abschnitt der Landesstraße von Longega/Zwischenwasser nach Rina/Wellschellen (LS 128) gemacht. Derzeit sind noch einige Feinarbeiten im Laufen. Mit einem Kostenaufwand von 5,6 Millionen Euro wurde die Straße begradigt und saniert. Gerade für Busse und Lkw führte die an mehreren Stellen sehr enge Straße bisher immer wieder zu Problemen. Die neuen, nun jeweils 2,5 Meter breiten, Fahrbahnen verlaufen größtenteils auf der bisherigen Trasse, lediglich in den Kurven und an einigen Engstellen wurde die Straße verbreitert. Ausgeführt wurden Arbeiten vom Unternehmen Oberosler Cav. Pietro aus St. Lorenzen nach den Plänen von Gustavo Mischi.

Bei ihrer Stippvisite in St. Martin in Thurn haben die Landesräte Tommasini und Mussner gemeinsam mit Bürgermeister Heinz Videsott die Arbeiten auf der Landesstraße von San Martin de Tor/St. Martin in Thurn auf das Ju de Börz/ Würzjoch (LS 29) begutachtet. Insgesamt 650 Meter der Straße zwischen St. Martin in Thurn und der Abzweigung nach Lungiarü/Kampill wurden in den vergangenen Monaten erweitert, was rund 900.000 Euro gekostet hat. Dies war nötig, um die Sicherheit auf dieser besonders im Sommer stark befahrenen Strecke zu erhöhen. Die Arbeiten wurden von der Firma Ploner KG durchgeführt, und zwar unter der Koordination von Marco Pinzan. Um das Verkehrsaufkommen vor allem in den Sommermonaten bewältigen zu können, wurden zahlreiche Engstellen aufgeweitet. Außerdem wurde im ersten Abschnitt ein Gehsteig errichtet, der vor allem von den Besuchern des Museum Ladin auf dem Hügel oberhalb von St. Martin in Thurn Sicherheit bietet. Der neue Gehsteig mündet in den bestehenden Fußweg nach Restalt, von wo man das Museum Ladin auch durch den Spazierweg nach Col erreichen kann. Zusätzlich wurde eine Haltestelle für öffentliche Verkehrsmittel eingeplant. Derzeit werden an der Straße noch kleinere Anpassungsarbeiten durchgeführt.

Angeschaut haben sich Tommasini und Mussner gemeinsam mit Bürgermeister Angel Miribung zudem die Arbeiten auf der Landesstraße vin Pidro/Pederoa nach La Val/Wengen (LS 60), die an mehreren gefährlichen Stellen ausgebaut und begradigt wurde. Die Verbesserungsarbeiten, die rund zwei Millionen Euro gekostet haben, betreffen einen Straßenabschnitt von der Länge von rund einem halben Kilometer. Auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde Wengen wurde der Gehsteig etwas höher als das Straßenniveau angebracht, und zwar an der Bergseite der Straße. Im Unterbau des Gehsteigs sind die Hoch- und Niederspannungsleitungen sowie die Glasfaserkabel gelegt. Der Weg auf der Talseite der Straße wurde erhalten und mit dem neuen Gehsteig über Treppen verbunden. Abgerissen wurde hingegen die bisher bestehende Brücke. Sie wurde durch eine neue tragfähigere Brücke ersetzt. Die Arbeiten wurden vom Unternehmen Ploner durchgeführt. Die Pläne für den Eingriff stammen von Mario Valdemarin. Derzeit werden noch einige kleine Arbeiten an der Straße durchgeführt.

stol