Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Zukunftsfonds der Republik Österreich hervor. 29 Prozent der Befragten stimmten der Aussage „Man sollte einen starken Führer haben, der sich nicht um Wahlen und Parlament kümmern muss“ mehr oder weniger zu. „Die sozio-ökonomisch verursachte Apathie führt zu einer Führer-Sehnsucht“, sagte der Historiker Oliver Rathkolb vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien am Mittwoch. Im Vergleich zu einer ähnlichen Untersuchung 2007 gebe es einen „signifikanten Trend.“ Der Zuwachs lasse sich aber aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden nicht in genauen Prozentwerten ausdrücken.dpa