Bei der Wahl des Studienfachs sollten junge Menschen sicher zuerst überlegen, welches Fachgebiet ihnen persönlich zusagt und das Interesse weckt. Sie tun aber gut daran, auch den künftigen Arbeitsmarkt und ihre späteren Chancen im Auge zu behalten. Eine druckfrische Studie gibt dazu einige wertvolle Hinweise. <BR /><BR />Zuerst eine erfreuliche Zahl: Wer einen Hochschulabschluss in der Tasche hat, kann nach dem Berufseinstieg auch mit einem deutlich ein höheren Gehalt rechnen. Nach der soeben veröffentlichten Studie „University Report“ der Agenturen JobPricing und Spring Professional liegt das jährliche Brutto-Gehalt eines Akademikers oder einer Akademikerin um immerhin 45 Prozent über dem Einkommen jener, die ohne den Weg über die Uni ins Berufsleben einsteigen. Laut Untersuchung bringt das Studium ein Plus von ungefähr 12.800 Euro brutto im Jahr. <h3> Hohe Anfangsgehälter</h3>Freilich haben nicht alle „armen Studenten“ die Aussicht auf den späteren beruflichen Geldsegen. Nach einem Blick auf den Gehaltszettel der Uni-Abgänger in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren kommt der „University Report“ zum Ergebnis, dass vor allem jene auf dem „vergoldeten“ Berufsweg unterwegs sind, die ein Studium im Bereich Ingenieurwesen abgeschlossen haben. <BR /><BR />Im Bereich Chemie und Materialtechnik schaut schon bei Anfängern ein Gehalt von jährlich 33.500 Euro heraus, wer sich auf I<b>nformatik, Elektronik und Telekommunikation</b> spezialisiert hat, startet mit durchschnittlich 33.200 Euro durch; auch Absolventen des Studiums im Bereich <b>Mechanik, Aeronautik und Weltraumtechnologie</b> sind in dieser Gehaltsklasse unterwegs. <BR /><BR />Die Studiengebühren weniger gut angelegt haben – in rein finanzieller Hinsicht – jene, die sich für <b>Philosophie, Geschichtswissenschaften, Erziehungswissenschaft oder Psychologie</b> entschlossen haben. Mit Anfangsgehältern von etwa 27.000 Euro im Jahr werden sie schon beim Start ins Berufsleben deutlich abgehängt. In der Mitte zwischen diesen Top- und den Weniger-Verdienern liegen einige Klassiker an den Universitäten wie <b>Medizin, Zahnmedizin, Sprachen und Rechtswissenschaften</b>. <h3> Die goldrichtige Universität</h3>„Vor allem die Bereiche Informatik und Projektierung, Daten und Information werden in der digitalen Ära immer wichtiger“, hält die Studie fest. Hier würden auch in den kommenden Jahren sichere und gut bezahlte Jobs angeboten. <BR /><BR />Aber nicht nur die Wahl des richtigen Studiums verschafft im Berufsleben einen deutlichen Vorsprung, auch einige Universitäten bringen einen deutlichen Vorteil. Wer auf dem Abschlussdiplom einen klingenden Namen der Universitätswelt vorweisen kann, ist schon gleich mal besser dran. In Italien gehören Absolventinnen und Absolventen der privaten Wirtschaftsuni Luigi Bocconi, des Polytechnikums und der „Cattolica“ in Mailand sowie der Privatuni LUISS in Rom zum Club der gefragten und gut bezahlten jungen Leute; auch Abschlüsse an der Uni Trient können da gut mithalten. Auf den hinteren Plätzen rangieren Diplome der Universitäten Verona und Venedig. <BR /><BR /><BR />