„Die Bewerbung Merans als Kulturhauptstadt Italiens ist ohnehin schon für die deutschsprachige Bevölkerung ein Schlag ins Gesicht, aber der bisherige Entwurf für das Bewerbungsschreiben, schlägt dem Fass den Boden aus,“ so Christoph Mitterhofer, Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Meran. „Die Bevölkerung Süd-Tirols dermaßen als Hinterwäldler abzutun steht ihm nicht zu, besonders nicht in einem repräsentativen, amtlichen Schreiben,“ ärgert sich Christoph Mitterhofer.Vizebürgermeister Rossi stellt in seinem Schreiben die deutschsprachige Bevölkerung als totale Idioten dar und forciert zeitgleich den angeblichen „Disagio“ der Italiener in Süd-Tirol. Aussagen, dass erst durch den Zuzug der Italiener unter dem Faschismus und seiner Schreckensherrschaft, den Süd-Tiroler Kultur und Niveau gebracht worden sind, sind eine bodenlose Frechheit und tragen faschistische Ideologien in sich.„Dieses grüne Weltbild erschüttert mich stark. Wenn dies die grüne Idee eines friedlichen Zusammenlebens ist, indem die deutschsprachige Bevölkerung runtergeputzt wird und die Italiener als Lichtbringer interpretiert werden, erinnert mich dies schon eher an den Faschismus, als an eine demokratische Grundauffassung. Vizebürgermeister Rossi sollte sich schämen, sein Kollege Rösch versucht zumindest ansatzweise ein Bürgermeister für alle zu sein,“ so Christoph Mitterhofer.Süd-Tiroler Freiheit, Meran