Dies sei nicht möglich, sagte Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae am Donnerstag vor dem Parlament. Das Verteidigungsministerium erklärte, legitime Anstrengungen zur Landesverteidigung dürften nicht mit einem humanitären Vorhaben in Verbindung gebracht werden.Das stalinistisch geführte Nordkorea hatte gefordert, dafür zu sorgen, dass die Militärmanöver in diesem Monat nicht gleichzeitig mit der geplanten Zusammenführung von seit Jahrzehnten getrennten Familien abgehalten werden. Die Familientreffen sollen in der nordkoreanischen Touristenregion Kumgang stattfinden.Der Norden sieht in den Manövern Kriegsvorbereitungen der USA. Die Regierungen der USA und Südkoreas sprechen dagegen von Routinemanövern.apa/reuters