Bei der Jahresversammlung des Bundes am Samstag in Terlan wurde sie von ihrer Vorgängerin Melanie Gafriller gekrönt. „Ich bin mit den Bienen aufgewachsen“, sagte Höller. Sie selbst habe zwar (noch) keine Bienenvölker, unterstütze aber ihren Vater bei der Imkerei. Auch als Konditorin, aber nicht nur, wisse sie, wie wertvoll Honig sei, der auch auf ihren Frühstückstisch gehöre.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1146960_image" /></div> <b>Was Sie über Honig wissen sollten:</b><BR /><BR /><b>Bienen schlucken Blütennektar:</b> Um Honig zu erzeugen, schlucken Bienen Blütennektar oder Honigtau, der sich auf verschiedenen Bäumen bildet. In der sogenannten Honigblase werden die Pflanzensäfte mit arteigenen Stoffen versetzt, die auf den Zucker wirken. Um dem Honig Wasser zu entziehen, geben ihn die Bienen an andere Bienen im Stock weiter. So wird der Honig immer dickflüssiger. Ist dieser gereift, legen ihn die Bienen in Waben ab und verschließen diese mit Wachs.<BR /><BR /><b>3 Mal um die Welt:</b> Etwa 3 Kilogramm Nektar ergeben einen Kilogramm Honig. Pro Flug transportiert eine Biene ca. 0,05 Gramm Nektar. Um für die Produktion von einem Kilogramm Honig genug Nektar zu sammeln, müssen Bienen insgesamt 80.000 bis 100.000 Kilometer <BR /><BR /><b>Bis zu 6 Millionen Blütenbesuche:</b> Eine Biene fliegt ca. 10 Mal täglich aus und besucht 250 bis 300 Blüten. Je nach Art der Blüte muss eine Biene 15 bis 100 Stück anfliegen, um ihre Honigblase zu füllen. Für einen Kilogramm Honig ergeben sich somit 900.000 bis zu 6 Millionen Blütenbesuche.<BR /><BR /><b>2 Teelöffel Honig pro Bienenleben:</b> Eine Biene erzeugt in ihrem Leben, das ca. 6 Wochen dauert, 2 Teelöffel Honig (2,5 bis 3 Gramm). Für einen Kilogramm Honig müssen somit 350 bis 400 Bienen 6 Wochen lang Blütennektar und Honigtau sammeln.<BR /><BR /><b>Honig enthält bis zu 22 Zuckerarten:</b> Honig besteht unter anderem aus bis zu 22 unterschiedlichen Zuckerarten in wässriger Lösung, vor allem aber aus Frucht- und Traubenzucker mit vielen Biokatalysatoren, wie Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und ätherischen Ölen. Außerdem ist auch Chrom in kleinsten Mengen enthalten. Dieses Spurenelement verbessert die Wirkung des Insulins.<BR /><BR /><b>Honig in der Tiefkühlung:</b> Wenn Sie Honig einfrieren, bleibt dieser länger flüssig. Die Kristallisation wird verlangsamt bzw. hinausgezögert und die Konsistenz wird feiner. Nach dem Auftauen kristallisiert der Honig bei kühler Lagerung etwas cremiger.<BR /><BR /><b>Honigverfälschungen:</b> Honig gilt als das meistgefälschte Lebensmittel. Ein im Labor künstlich hergestellter Honig ist geschmacklich von echtem Bienenhonig nicht zu unterschieden. Honigverfälschungen sind auch labortechnisch nur schwer nachweisbar. Gerade deshalb ist regionaler Honig so wertvoll.<BR /><BR /><b>Honig verdirbt nicht:</b> Honig kann durch seinen hohen Zuckeranteil nicht verderben und gehört damit zu den Lebensmitteln, die man ewig essen kann. Achtung: Honig immer mit einem sauberen Löffel entnehmen. Wenn Butter- oder Brotstücke ins Honigglas gelangen, kann eine Schimmelbildung beginnen, was die Haltbarkeit beeinflusst. Fest verschlossen, lichtgeschützt und trocken gelagert, hält sich Honig ohne zu verderben oder an Qualität einzubüßen.