Für die EU-Wahl müsse die Partei die Grundprinzipien der europäischen Zivilisation erlernen: Gleichheit und Nicht-Diskriminierung, so Swoboda.„Die Cinque Stelle-Partei behauptet, Italiens politische Kultur ändern zu wollen. Sie tut aber nichts anderes, als die Arbeit im Parlament durch unannehmbare Attacken zu blockieren“, schrieb der SPÖ-Politiker am Montag in einer Aussendung.Nachdem die „Cinque Stelle“-Bewegung am Donnerstag einen Antrag auf Amtsenthebung von Präsident Giorgio Napolitano eingebracht hatte, mit dem sie ihn zum Rücktritt zwingen will, startete die Gruppierung in den letzten Tagen eine Offensive gegen Boldrini.Sie wird beschuldigt, zu regierungstreu zu sein und die Rechte der Opposition im Parlament zu missachten.Dabei sorgte die drittstärkste Partei im italienischen Parlament auch wegen sexistischer und vulgärer Beleidigungen Boldrinis für Aufsehen.Auch Letta gegen GrilloAm Montag rügte Premier Letta zum zweiten Mal binnen dreier Tage die Hetzkampagne Beppe Grillos gegen Boldrini.„Ich habe auf Grillos Blog Irres gelesen. Seine Worte sind nicht tolerierbar und unerträglich“, betonte Letta in einer Aussendung.Auch Boldrini sparte nicht mit Kritik an den „Grillinis“, wie Grillos Parlamentarier genannt werden. „Internet bietet eine große Möglichkeit, frei zu kommunizieren, die jedoch nicht auf gewalttätige Weise missbraucht werden darf“, betonte die Kammerpräsidentin.Vier Grillo-Senatoren distanzierten sich indes von der Hetzkampagne auf Grillos Blog. „Die loyale Auseinandersetzung mit den politischen Rivalen und der Respekt für die Institutionen sind Werte, die nicht missachtet werden dürfen“, schrieben die vier Senatoren.apa