”Die Kämpfe waren schlimm. Zwei Tage lang hatten wir kein Wasser und kein Essen”, erzählte Hassan Safari. Seine Kinder hätten jedes Mal geweint, wenn sie draußen die Schüsse der Taliban gehört hätten, sagte er. Einige Bewohner berichteten, sie hätten sich in ihren Kellern versteckt.Die UNO teilte unterdessen mit, zwischen 110 und 150 Zivilisten könnten getötet worden sein. Auch mindestens hundert Sicherheitskräfte wurden nach Regierungsangaben getötet.Die Taliban hatten in der vergangenen Woche am Donnerstag einen großangelegten Angriff auf Ghazni in der gleichnamigen Provinz im Südosten des Landes gestartet. In Afghanistan stationierte US-Truppen hatten das afghanische Militär aus der Luft unterstützt. Der Angriff auf Ghazni war die größte militärische Aktion der Taliban seit dem kurzzeitigen Waffenstillstand im Juni.apa/dpa