Bereits am 29. Septbember reisten Südtirols Extra-Könner mit Fachexperten und Mannschaftsleitern nach London ab, wo von 5. bis 8. Oktober die „Worldskills“ stattfinden. Dass das WM-Team auf jeden Fall als Gewinner zurückkommen wird, wurde anlässlich der Verabschiedung unterstrichen.Familie, Lehrherren, Berufsobleute und Ehrengäste haben die 11 Burschen und drei Mädchen, der Großteil davon aus Handwerksberufen wie Kfz-Techniker, Grafiker, Konditor und Tischler, im Merkantilgebäude in Bozen verabschiedet.„Jeder Teilnehmer ist bereits ein Gewinner“, sagte LVH-Präsident Gert Lanz und vermerkte die wertvollen Erfahrungen, die alle WM-Teilnehmer in London mitnehmen werden.„Es ist bereits euer großer persönlicher Erfolg, dass ihr es bis zur WM-Teilnahme geschafft habt und bei den Wettbewerben in London euer Talent zeigen und eure Fähigkeiten verbessern könnt“, gab Lanz den Teilnehmern mit auf dem Weg.Überdies unterstrich der LVH-Präsident den Mannschaftsgedanken: „Wir fahren als Mannschaft nach London und kommen als Mannschaft wieder zurück.“„Botschafter der gesamten Wirtschaft und des Landes“Handelskammer-Präsident Michl Ebner bezeichnete die WM-Teilnehmer als Botschafter sowohl des Handwerks wie auch der gesamten Wirtschaft und des Landes. Der Erfolg der WM-Teilnahme sei nicht allein in Medaillen zu messen.„Es zählt die persönliche Weiterentwicklung und die Vorbildfunktion, die sie bei den Jugendlichen und in den Betrieben haben“, unterstrich Ebner. Er lobte abschließend die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit der jungen WM-Teilnehmer.Zu Team gewachsenFür einen Extra-Schub an Motivation sorgte LVH-Ehrenpräsident Herbert Fritz, Offizieller Worldskills-Delegierter für Südtirol, der die Mannschaftsvorstellung vornahm. Er gab jedem Teilnehmer das Motto „Yes, I can“ – in Abwandlung des berühmten Spruchs von US-Präsident Barack Obama – mit auf dem Weg.Erfreut zeigte sich Fritz darüber, dass die WM-Teilnehmer, die aus unterschiedlichen Berufen kommen, in den vergangenen Monaten zu einem Team zusammengewachsen seien, „wo jeder dem anderen hilft“.Berufsbildungsdirektor Hartwig Gerstgrasser lobte die Möglichkeit für die WM-Teilnehmer, ihr Können im Ausland noch zu verfeinern. Die WM-Teilnahme sei außerdem wichtig, um einen Maßstab für die Berufsausbildung in Südtirol zu bekommen. Auch die Fachexperten, von denen viele Fachlehrer in den Berufsschulen sind, könnten sich mit Vertretern aus anderen Ländern austauschen.Hansi Felder, Abteilungsdirektor des Landes für Wirtschaft, bezeichnete die Südtiroler WM-Teilnahme als eine Initiative, die nachhaltige positive Wirkung habe und die praktischen Berufe aufwerte.Eröffnungsfeier am 4. OktoberLos geht es in London mit der Eröffnungsfeier am 4. Oktober. An den folgenden vier Wettbewerbstagen messen sich die „Athleten“ aus aller Welt um Titel und Medaillen bis anschließend am 9. Oktober die Gewinner feststehen und ihre Medaillen in Empfang nehmen. Das Südtiroler WM-Team wird am 10. Oktober abends zum WM-Empfang in Bozen zurück erwartet.