Montag, 29. Februar 2016

Terroranschlagsserie in Somalia fordert mindestens 52 Tote

Bei einer Serie von Anschlägen der islamistischen Terrorgruppe Al-Shabaab sind im Krisenstaat Somalia innerhalb von drei Tagen mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen.

Foto: © APA/AFP

Mindestens 100 weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei Explosionen in der Hauptstadt Mogadischu am Freitag und der Stadt Baidoa am Sonntag verletzt.

Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamoud setzte am Montagmorgen in Mogadischu eine Sondersitzung der Regierung an, um über „schnelle Vergeltungsmaßnahmen“ gegen Al-Shabaab zu beraten. Am Sonntag hatte die Regierung bereits angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen im Land zu verschärfen.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Sonntag in dem beliebten Restaurant Beder in Baidoa, knapp 220 Kilometer westlich der Hauptstadt, in die Luft gesprengt. Kurz darauf wurde eine Autobombe vor dem Restaurant Reedo im Stadtzentrum ferngezündet. Mindestens 30 Menschen seien bei den Anschlägen getötet und mindestens 60 weitere Menschen verletzt worden, sagte der Bürgermeister der Stadt am Montag.

Zwei Tage zuvor hatte die Terrorgruppe bei einem Anschlag auf ein Luxushotel und eine Parkanlage in Mogadischu 22 Menschen getötet und mehr als 40 weitere Menschen verletzt.

apa/dpa

stol