Samstag, 17. Januar 2015

Terrorgefahr: Festnahmen in Griechenland

Die Polizei in Griechenland hat nach Medienberichten vier Personen festgenommen, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem vereitelten Terroranschlag in Belgien am Donnerstagabend stehen.

Symbolfoto
Symbolfoto - Foto: © shutterstock

Aus Kreisen des Polizeihauptquartiers in Athen hieß am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass bereits am Donnerstagabend ein Amtshilfeersuchen der belgischen Polizei übermittelt worden sei und seither Personen sowie Informationen überprüft würden.

Den Medienberichten zufolge fahndet die Polizei in Griechenland nach dem 27-jährigen mutmaßlichen Kopf der Terrorzelle, die in der ostbelgischen Stadt Verviers ausgehoben wurde. Der Mann soll um Neujahr herum mit einem inhaftierten Dschihadisten in Lüttich telefoniert haben, und dieser Anruf sei aus Griechenland gekommen, heißt es außerdem unter Berufung auf belgische Medien. Nach diesen berichten handelt es sich bei dem 27-Jährigen um einen aus Marokko stammenden Extremisten, der seinen Wohnsitz in Brüssel hatte und zum Kampf für die Terrormiliz Islamischer Staat nach Syrien aufgebrochen sei.

Im Belgien herrscht Alarmzustand, seitdem die Polizei nach eigenen Angaben einen größeren Anschlag von Islamisten auf Polizisten vereitelt hat. Bei dem Polizeieinsatz im ostbelgischen Verviers waren am Donnerstag zwei gesuchte Terroristen ums Leben gekommen.

dpa

stol