Die Postkarten-Sonderedition „POST ART TIROL“ besteht aus zehn Postkarten mit Spezialeffekten und Druckveredelungen. Ab 26. Oktober werden die Postkarten zum Verschicken oder Sammeln in den vier Landesmuseen erhältlich sein, teilte Wolfgang Meighörner, Direktor des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz in Innsbruck mit.„Die Motive der Postkarten, die allesamt aus den Sammlungen der Tiroler Landesmuseen stammen, sollen zum Ausdruck bringen, dass diese Objekte außergewöhnlich, edel und kostbar sind“, erklärte er. So wurden beispielsweise einer Apollofalterart aus dem Passeiertal, die zu Ehren des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer benannt wurde, mittels eines Flockdrucks flauschige Flügel verliehen. Glitzerlack bringt den Panzer eines Paradoxen Grünrüsslers zum Schillern und ein Reliefdruck lädt dazu ein, die Raupe eines Schwalbenschwanz zu streicheln.Die Luzifer-Maske aus dem 17. Jahrhundert erfordert eigene Kreativität. Sie wurde als Karte zum Ausmalen mit Pinsel und integrierten Wassermalfarben gestaltet. Eine Postkarte aus grünem Tafellack kann mit persönlichen Grüßen beschriftet werden und der „Blumenkorb“ von Jan van Kessel aus der Mitte des 17. Jahrhunderts verbreitet Rosenduft, wenn man an der Karte rubbelt.