Hier kreative Tipps.<BR /><BR />Weihnachten ist das Fest des Friedens, der Familie und – so ehrlich muss man sein – des Genusses, gefolgt von einem weiteren Festtag der Schlemmerei, nämlich Silvester. Schließlich will man der Familie und Freunden, die zu Besuch kommen, aufbieten, was der Kühlschrank und die Vorratskammer hergeben. <BR /><BR />Zugegeben, meist ist all das viel zu viel, und nach den Feiertagen stellt sich jedes Jahr aufs Neue die Frage, was mit den Resten getan werden kann. Bevor aus dem herrlichen Weihnachtsschmaus ein Graus wird, wertvolle Lebensmittel verkommen und im Müll landen, kann Frau bzw. Mann sich bei den österreichischen Bäuerinnen Tipps für die kreative Verwertung von Keks & Co. holen – quasi Suppe, Rindfleisch, Lebkuchen Version 2.0. <BR /><BR />Reste sollte man „auf keinen Fall in die Tonne werfen“, heißt es von der Bäuerinnen-Organisation, der viele leidenschaftliche Köchinnen und Bäckerinnen angehören. Diese kennen viele Tipps und Tricks, wie man aus Resten auf einfache Weise pfiffige neue Speisen zubereitet und damit verhindert, dass wertvolle, genießbare Lebensmittel in der Biotonne landen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="978052_image" /></div> <BR /><BR />So lassen sich Bratenreste zur Knödelfülle oder einem pikanten Fleischstrudel weiterverarbeiten. Aus übrig gebliebenem Rindfleisch wiederum kann man einen Rindfleischsalat, Saures Rindfleisch oder eine Sulz machen. Auch Gemüse lässt sich weiterverwerten: zu Knödeln, einem Gemüse-Dinkel-Strudel mit Schafkäsesauce, einem Erdäpfel-Brokkoli-Strudel, überbackenen Gemüse-Palatschinken oder Topfen-Gemüselaibchen. Auch für Suppenreste gibt ein „zweites Leben“: Wer die Suppe in Joghurtbecher oder einen Eiswürfelbehälter gießt, kann diese portioniert wieder auftauen.<BR /><BR />Meistens hat man aber auch zu viel süßes Gebäck, das nach Weihnachten kaum mehr einer anrührt. Dann kann man auch beispielsweise aus Lebkuchen eine neue Gaumenfreude auftischen – etwa als Parfait mit Kompott. Selbst Weihnachtskekse lassen sich für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren: Wenn man sie (möglichst frisch) einfriert, sind sie bei späteren Gelegenheiten wieder ein wahrer Gaumenschmaus. Mit etwas Geschick lassen sich Essensreste, die um die Feiertage anfallen, also vor der Tonne retten. <h3> Noch viel Aufholbedarf</h3>Hier haben die heimischen Haushalte durchaus Aufholbedarf, gelten sie doch als größte Lebensmittelverschwender entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Und das nicht nur an Weihnachten und Neujahr: In den Haushalten fallen im weltweiten Durchschnitt pro Kopf und Jahr 74 Kilogramm Lebensmittelabfälle an. <BR /><BR />Mit dem Ratgeber „Mit Resten zum Besten – Rezepte und Tipps für weniger Lebensmittelabfälle“ zeigt etwa die Verbraucherzentrale Südtirol, wie man aus überschüssigen und übrig gebliebenen Lebensmitteln und Speisen neue Gerichte zubereiten kann und informiert über den bedarfsgerechten Einkauf, die optimale Lagerung von Lebensmitteln sowie die Verwendung von Lebensmittelüberschüssen und Speiseresten. <BR /><BR />Mehrere hundert Rezeptideen – auch zur Resteverwertung – sind zudem auf der Homepage der österreichischen Bäuerinnen unter www.regionale-rezepte.at zu finden. Ebenso gibt es auf der Webseite www.landwirtschaft-verstehen.at viele Rezepte für saisonale, preiswerte und einfache Gerichte.<BR />