Dienstag, 27. Februar 2018

Tote bei Kämpfen zwischen Militär und Rebellen im Südsudan

Im Bürgerkriegsland Südsudan sind bei neuen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen mindestens elf Menschen getötet worden. Die südsudanesischen Streitkräfte hätten die bewaffnete Opposition im und nahe dem Ort Yei im Süden des Landes angegriffen und dabei neun Kämpfer getötet, sagte Rebellensprecher Gabriel Lam Paul am Dienstag.

Im Bürgerkriegsland Südsudan sind bei neuen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen mindestens elf Menschen getötet worden.
Im Bürgerkriegsland Südsudan sind bei neuen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen mindestens elf Menschen getötet worden. - Foto: © shutterstock

Das Militär wies die Darstellung zurück. Die Rebellen hätten am Montag und Dienstag die Streitkräfte angegriffen und zwei Soldaten getötet, sagte Militärsprecher Santo Dominic Chol.

Der Bürgerkrieg in dem ölreichen ostafrikanischen Staat brach Ende 2013 zwischen den Anhängern von Präsident Salva Kiir vom Volk der Dinka und den Unterstützern seines früheren Stellvertreters Riek Machar vom Volk der Nuer aus. Seither kamen Zehntausende ums Leben. Rund vier Millionen Menschen - ein Drittel der Bevölkerung - sind vor der Gewalt geflohen. Trotz einer im Dezember beschlossenen Waffenruhe kommt es immer wieder zu kämpfen. Im August 2015 war schon einmal ein Friedensabkommen unterzeichnet worden, das später jedoch scheiterte.

apa/dpa

stol