Dienstag, 10. November 2015

Tradition und Brauchtum

Beim Leonardiritt in Alta Badia erlebte man, am Sonntag nicht nur authentisches Brauchtum, sondern auch schöne Klänge und echte Ladinische Küche. Eine Zeitreise in die Bräuche vergangener Generationen.

Der Leonardiritt war auch heuer wieder ein Publikumsmagnet. Foto: Tourismusverband Alta Badia/Freddy Planinschek
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Der Leonardiritt war auch heuer wieder ein Publikumsmagnet. Foto: Tourismusverband Alta Badia/Freddy Planinschek

Die Bauern spannten ihre schönsten Kutschen ein und trugen die klassischen Trachten der Region, schreibt der Tourismusverband Alta Badia in einer Aussendung. Der traditionsreiche Leonardiritt bedeutet viel mehr als nur ein Aufmarsch der Pferde zu Ehren ihres Schutzpatrons. 

Aus vielen Dolomitendörfern kamen die Menschen zusammen und ließen an diesem Tag ihre Bräuche und Traditionen aufleben. Die Bäuerinnen kochten nach alten ladinischen Rezepten die berühmten Turtres (mit Spinat und Quark gefüllten Teigtaschen) und Furtaies, die spiralförmige Süßwaren.

Der große Umzug begann um 10.45 Uhr mit den prachtvollen Wägen und Rössern. Ganz vorne natürlich war der Wagen des Schutzpatrons, gefolgt vom Dekan und der Blumenkrone, dem Symbol der Musikkapelle. Danach folgte der Wagen mit den feinen einheimischen Produkten, die am Schluss dann verkauft wurden und der Erlös einer karitativen Einrichtung zugutekommt. Im Anschluss kam der Wagen mit dem Wappen der Gemeinde Badia.

Die Stücke der Musikkapellen aus Badia, Bulla und La Val bereicherten die Stimmung an diesem Festtag. Highlight des Umzuges war die Marschier-Show der Musikkapellen aus Badia und La Val. Nach dem Umzug folgte die Segnung der Pferde durch den Dekan.

stol