Im Februar 2022 sprach er von einer Erhöhung von etwa 1,4 Millionen Euro auf rund 7,5 Millionen Euro. Jetzt liegen die Gesamtkosten bei 10.143.600 Euro.<BR /><BR />Der Landesrat für Hochbau, Massimo Bessone, führt diese Kostenerhöhung auf die Preissteigerungen in verschiedenen Bereichen zurück: Ob zu guter Letzt noch Kostensenkungen möglich seien, hänge von der Marktentwicklung ab. „Mit der Verabschiedung des mehrjährigen Investitionsprogramms hat die Landesregierung jedenfalls 10.143.600 Euro für das Palliativzentrum genehmigt“, betont er. Die nötigen Geldmittel kommen zu 100 Prozent aus dem Topf des Gesundheitswesens. <BR /><BR /><embed id="dtext86-58033087_quote" /><BR /><BR />Bessone hofft, dass die Bauarbeiten Anfang 2024 in Angriff genommen werden. Und wenn alles klappt, könnte das Zentrum dann innerhalb 2025 in Betrieb genommen werden. <BR /><BR />„Dieses Projekt liegt mir sehr am Herzen“, betont Bessone. „Es ist die Aufgabe der Landesverwaltung, den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien, die sich in einer besonderen Lebenssituation befinden, gerecht zu werden, indem es ihnen Gesundheitsdienstleistungen in einer angemessenen und innovativen Einrichtung sowie in einem altersgerechten Umfeld bietet.“ Das geplante Palliativzentrum werde sämtliche Anforderungen erfüllen. <h3> Pläne für das landeseigene Grundstück</h3>Was ist auf dem landeseigenen Grundstück neben der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens vorgesehen? Das geplante Gebäude mit 3 Stockwerken wird rund 1200 Quadratmeter Fläche umfassen – mit einem etwa 1800 Quadratmeter großen Außenbereich. <BR /><BR />Im Untergeschoss des Palliativzentrums ist die Unterbringung der Technik- und Nebenräume geplant. Im Erdgeschoss werden Ambulatorien für Therapien und 5 Wohneinheiten für die Patienten und ihre Familien verwirklicht. Jede Wohneinheit wird aus einem Aufenthaltsraum, einem Kinderzimmer sowie aus einem Doppelzimmer für die Eltern und einem Bad bestehen. <BR /><BR /><embed id="dtext86-58033088_quote" /><BR /><BR />Im ersten Obergeschoss der Palliative-Care-Einrichtung für Kinder und Jugendliche werden die Verwaltung des Zentrums, ein Therapieschwimmbecken und ein großer Wintergarten Platz finden. Neben den 5 stationären Plätzen im Zentrum wird auch eine Tagesklinik entstehen.<BR /><BR /> Die Gesamtkubatur des Gebäudes wird laut derzeitigem Stand bei 7840 Kubikmetern liegen: 6240 Kubikmeter sollen oberirdisch und 1600 Kubikmeter unterirdisch verbaut werden. <BR /><BR />Im Außenbereich sind ein etwa 600 Quadratmeter großer Parkplatz sowie ein rund 1200 Quadratmeter umfassender Garten als Ruhezone geplant. Im Garten soll auch die Therapie mit Haustieren, die „Pet-Therapy“, angeboten werden. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />