Freitag, 11. November 2016

Trump: Das habe ich als Erstes vor

Die Sicherheit der Grenzen und eine Gesundheitsreform gehören zu den ersten Schwerpunkten des künftigen US-Präsidenten Donald Trump.

Mit Obamas Gesundheitsreform kann sich Trump nicht anfreunden. Er will seinerseits wiederum eine Reform vornehmen.
Mit Obamas Gesundheitsreform kann sich Trump nicht anfreunden. Er will seinerseits wiederum eine Reform vornehmen. - Foto: © APA

Die dritte Priorität sei die wirtschaftliche Lage, sagte der Republikaner in Washington. Zuvor hatte er sich am Donnerstag mit dem republikanischen Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, getroffen.

Einreiseverbot für Muslime? Keine Antwort

Auf die Frage, ob er mit dem Kongress an einem Einreiseverbot für Muslime arbeiten werde, antwortete Trump nicht. Die Forderung war Bestandteil seines Wahlkampfes. Er hatte seine Position allerdings mehrmals geändert.

Auf seiner Homepage stand bis zuletzt eine Pressemitteilung aus dem vergangenen Jahr, in der er das Einreiseverbot forderte. Nach Trumps Wahlsieg verschwand sie jedoch von der Seite.

Konflikt mit Korrespondenten

Die Vereinigung der Korrespondenten des Weißen Hauses protestierte in aller Schärfe dagegen, dass Trump seine Reise von New York entgegen jahrzehntelanger Gepflogenheiten nicht von einem Berichterstatter- Pool begleiten ließ.

„Im Falle einer nationalen Krise wüssten die Amerikaner weder, wo ihr gewählter Präsident ist, noch wie es ihm geht“, schrieb die Vereinigung WHCA in einem Statement. „Das ist völlig inakzeptabel.“ Sie forderte Trump auf, die Reporter ihren Job machen zu lassen.

Das mögliche Team Trump

Mit dem alten Präsidenten Obama verlässt eine ganze Heerschar von Mitarbeitern die Administration, und Kabinettsposten müssen neu besetzt werden. Der künftige Stabschef im Weißen Haus, ein Schlüsselposten, soll nach Medienberichten als erstes binnen zwei Wochen besetzt werden. Der Parteivorsitzende der Republikaner, Reince Priebus, sowie Trumps erster Wahlkampfmanager Corey Lewandowski sollen die besten Karten haben.

Als Außenminister werden der glühende Trump-Unterstützer Newt Gingrich, Senator Bob Corker und der frühere UN-Botschafter John Bolton gehandelt. Als Verteidigungsminister sind General Michael Flynn und Senator Jeff Sessions (Alabama) im Gespräch, als Justizminister der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani.

apa/dpa

stol