Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff hat US-Präsident Donald Trump der syrischen Regierung indirekt gedroht.„Für mich sind damit eine ganze Reihe von Linien überschritten worden“, sagte Trump am Mittwoch. Der Angriff auch auf Frauen, Kinder und Babys sei entsetzlich und furchtbar. Dieser „Affront des Assad-Regimes gegen die Menschlichkeit kann nicht toleriert werden.“Telefonat mit MerkelTrump äußerte sich aber nicht dazu, wie eine Antwort der USA aussehen könnte. Er deutete militärische Schritte lediglich an und sagte, es sei Teil seiner Politik, solche im voraus nicht zu verraten, sollte es sie denn geben.Der US-Präsident hat seit Amtsantritt in mehreren Bereichen große und fundamentale Pläne angekündigt, denen bis dato wenig folgte. Er telefonierte am Mittwoch auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Weiße Haus machte jedoch keine Angaben dazu, ob es in dem Gespräch auch um Syrien ging.Streit mit Nordkorea überschattet ersten Gipfel zwischen Trump und XiEbenfalls mit Spannung erwartet wird das erste Treffen zwischen Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Das Treffen wird von den Spannungen mit Nordkorea überschattet.Im Mittelpunkt stehen neben Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm auch die Handelsstreitigkeiten zwischen den beiden größten Wirtschaftsnationen.In einem Telefonat mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bekräftigte Trump, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen“, wie Abes Büro am Donnerstag in Tokio berichtete. Der US-Präsident sicherte Japan und Südkorea seine Unterstützung zu. Das Weiße Haus hat das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas zu einer Angelegenheit von hoher Dringlichkeit erklärt, an der man gern gemeinsam mit China arbeiten wolle.Trump hatte zuvor in einem Interview gesagt, notfalls würden die USA das Problem Nordkorea auch allein und ohne China lösen.dpa