Montag, 09. April 2018

Trump lässt Militäreinsatz in Syrien offen

US-Präsident Donald Trump hält sich nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Rebellenenklave Duma bei Damaskus die Option eines Militärschlags gegen Syrien offen. „Nichts ist ausgeschlossen“, sagte Trump am Montag bei einer Kabinettssitzung auf eine entsprechende Frage.

US-Präsident Donald Trump hält sich nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Rebellenenklave Duma bei Damaskus die Option eines Militärschlags gegen Syrien offen.
US-Präsident Donald Trump hält sich nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Rebellenenklave Duma bei Damaskus die Option eines Militärschlags gegen Syrien offen. - Foto: © APA/AFP

Derzeit werde die Lage analysiert und auch mit den Militärs besprochen. Wahrscheinlich werde er noch am Montag eine Entscheidung treffen. „Wir werden herausfinden, ob es Russland, Syrien, Iran oder alle zusammen waren“, sagte Trump, der von einem abscheulichen Angriff auf Zivilisten sprach.

Trump hatte schon am Sonntag mit Vergeltung für den Angriff in Duma gedroht. Für den C-Waffen-Angriff werde „ein hoher Preis zu zahlen“ sein, sagte er. Bei dem Angriff wurden nach Angaben von Zeugen und Hilfskräften 60 Menschen getötet und rund 1.000 verletzt.

apa/reuters

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stol