Samstag, 26. November 2016

Trump nennt Castro einen "brutalen Diktator"

Der künftige US-Präsident Donald Trump hofft nach dem Tod von Revolutionsführer Fidel Castro auf eine neue Ära in Kuba.

Archivbild
Archivbild - Foto: © APA/AFP

Seine Regierung werde „alles“ dafür tun, um dazu beizutragen, dem kubanischen Volk den Weg „in Richtung Wohlstand und Freiheit“ zu ebnen, so Trump am Samstag. Er bezeichnete Castro als „brutalen Diktator, der sein eigenes Volk fast sechs Jahrzehnte lang unterdrückt hat“.

Kuba sei nach wie vor ein „totalitärer“ Staat, erklärte Trump. Er hoffe, dass der kommunistische Karibikstaat nun vor einer Zukunft stehe, in der „das wundervolle kubanische Volk endlich in Freiheit leben kann“. Zuvor hatte der künftige Präsident den Tod Castros auf Twitter kommentiert. "Fidel Castro ist tot", schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst.

Trump äußerte Bedenken über Annäherung

Trump hatte im Wahlkampf wiederholt Bedenken wegen der Annäherung mit Kuba geäußert. Er kündigte an, die von US-Präsident Barack Obama eingeleiteten Schritte wieder rückgängig zu machen, falls Havanna nicht auf die Forderungen seiner Regierung hinsichtlich der Menschenrechtslage in Kuba eingehe.

Castro war am späten Freitagabend (Ortszeit) im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben. Die kubanische Führung rief eine neuntägige Staatstrauer aus.

apa/afp/dpa

stol