Mittwoch, 02. März 2016

Trump und Clinton dominieren am Super Tuesday

Hillary Clinton und Donald Trump sind am Super Tuesday der US-Vorwahlen mit Siegen einer Präsidentschaftskandidatur für ihre Partei näher gekommen.

Donald Trump vs. Hillary Clinton: Lautet so das Duell bei der amerikanischen Präsidenten-Wahl? - Foto: APA/getty/AFP
Donald Trump vs. Hillary Clinton: Lautet so das Duell bei der amerikanischen Präsidenten-Wahl? - Foto: APA/getty/AFP

Bei den Demokraten gewann die frühere US-Außenministerin Clinton laut Prognosen zunächst mit Texas, Tennessee, Virginia, Georgia, Alabama, Massachusetts und Arkansas mindestens sieben von elf Staaten sowie das Außengebiet Amerikanisch-Samoa.

Der umstrittene Immobilien-Milliardär Trump siegte in mindestens sieben von elf Super-Tuesday-Staaten: Georgia, Alabama, Massachusetts, Virginia, Tennessee, Arkansas und auch Vermont.

Das wichtige Texas geht an Ted Cruz

Er verlor aber den wichtigen Staat Texas, den Heimatstaat des erzkonservativen Senators Ted Cruz. Auch Oklahoma ging an Cruz. Marco Rubio fuhr einen ersten Sieg ein: Der 44 Jahre alte Senator von Florida gewann am Super Tuesday die Vorwahl seiner Partei in Minnesota.

Die Zwischenbilanz

Bei den Demokraten fuhr Clintons einziger Kontrahent, Senator Bernie Sanders, Siege in seinem Heimatstaat Vermont, Oklahoma, Colorado und Minnesota ein. Im Februar hatte Sanders bereits New Hampshire für sich entschieden.

Zwischen Clinton und Sanders steht es nun 11:5 Siegen.

Zwischen Trump, Cruz und Rubio steht es 9:3:1, wobei Ergebnisse aus Vermont und Alaska bei den Republikanern noch ausständig waren.

„Im ganzen Land haben Demokraten heute dafür gestimmt, Mauern einzureißen, so dass wir zusammen großartig sein können“, sagte Clinton bei einem Auftritt in Florida. „Amerika ist stark, wenn wir alle zusammen stark sind. Amerika hat nie aufgehört, großartig zu sein.“

Trump gab sich bei einer Pressekonferenz in Florida für seine Verhältnisse vergleichsweise sachlich. Er wolle die Partei der Republikaner einen und auf Dialog setzen. „Ich bin einer der die Wahrheit sagt und ich werde die Wahrheit sagen“, beteuerte der populistische Immobilienmogul aus New York.

apa/dpa/afp

stol