Montag, 23. Januar 2017

Trump und Netanyahu wollen zusammenarbeiten

Der neue US-Präsident Donald Trump hat in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu seine uneingeschränkte Unterstützung für Israel deutlich gemacht.

Hatten ein nettes Gespräch: Benjamin Netanyahu und Donald Trump.
Hatten ein nettes Gespräch: Benjamin Netanyahu und Donald Trump. - Foto: © LaPresse

Wie das Weiße Haus am Sonntag nach einem Telefonat der Politiker mitteilte, waren sich beide einig über die „Bedrohungen durch den Iran“. Trump lud Netanyahu für Februar ins Weiße Haus ein.

Das Weiße Haus erklärte, Trump und Netanyahu hätten ihren Willen bekräftigt, bei vielen regionalen Themen eng zusammenzuarbeiten, etwa mit Blick auf die „Bedrohungen durch den Iran“.

Damit unterstrich das Weiße Haus, dass mit der neuen US-Regierung ein härterer Kurs Washingtons gegenüber Teheran zu erwarten ist. Trump ist wie Netanyahu ein entschiedener Gegner des in jahrelangen multilateralen Verhandlungen unterzeichneten Atomabkommens mit dem Iran.

Der neue US-Präsident ist ein entschiedener Unterstützer Israels. Der rechtspopulistische Milliardär hatte angekündigt, Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Damit löste er erheblichen Wirbel aus, denn der Status von Jerusalem gehört zu den wichtigsten Knackpunkten bei dem Bemühen um eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt.

apa/dpa

stol