Er verwies darauf, dass Trump der Niederschlagung der radikalislamischen IS-Miliz eine höhere Priorität eingeräumt hat als der Absetzung Assads. In einer Fernsehdebatte hatte Trump gesagt, er möge Assad nicht, aber dieser töte gemeinsam mit Russland und dem Iran den IS. Auch Trumps Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem engsten Verbündeten Assads, beunruhigt die gemäßigten Rebellen.In der Assad-Führung dagegen hofft man darauf, dass die neue US-Regierung ihre Haltung gegenüber Assad ändert. „Wir können optimistisch sein, aber vorsichtig optimistisch“, sagte der Abgeordnete Scherif Shehada. Die arabischen Golf-Staaten, die den Aufstand gegen Assad unterstützen, seien auf einen Sieg Hillary Clintons angewiesen gewesen. Sie steckten nun in einer Zwickmühle.apa/reuters