Sonntag, 28. Januar 2018

Über 2 Dutzend Verletzte bei Autobombenanschlag in Ecuador

Bei einem Bombenanschlag auf eine Polizeiwache in Ecuador sind 28 Menschen leicht verletzt worden. Die Täter ließen am Samstag vor der Polizeistation in San Lorenz nahe der Grenze zu Kolumbien ein mit Sprengstoff beladenes Auto explodieren, wie die Behörden mitteilten.

Drogenhändler könnten hinter dem Anschlag stecken.
Drogenhändler könnten hinter dem Anschlag stecken. - Foto: © APA/AFP

Unter den Verletzten waren nach Aussagen der Behörden auch 4 Beamte. 37 Gebäude wurden bei dem Anschlag beschädigt.

Präsident Lenín Moreno verhängte den Ausnahmezustand für die Region. Innenminister César Navas machte Drogenhändler für den Anschlag verantwortlich. Die Polizei war zuletzt hart gegen die Banden vorgegangen und hatte mehrere Rauschgiftlieferungen beschlagnahmt.

dpa 

stol